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Nach Lawinenunglück in Italien: Diskussion über Behördenversagen

Rom. Nach dem Lawinenunglück in einem Hotel in Italien stellen sich immer mehr Fragen zu einem möglichen Versagen der Behörden. Es geht unter anderem darum, warum eine angefragte Schneefräse zu spät an dem völlig verschneiten Hotel eintraf. dpa

Nach dem Lawinenunglück in einem Hotel in Italien stellen sich immer mehr Fragen zu einem möglichen Versagen der Behörden. Es geht unter anderem darum, warum eine angefragte Schneefräse zu spät an dem völlig verschneiten Hotel eintraf. Zeitungen veröffentlichten am Montag eine E-Mail des Hoteldirektors, in der dieser Stunden vor dem Unglück Hilfe anforderte.

Eine Lawine hatte das Hotel in Farindola am Mittwoch nach einer Serie von Erdbeben verschüttet. 23 Menschen werden noch vermisst, 6 Tote wurden bisher geborgen, 11 Menschen überlebten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt. Auch wird Hinweisen nachgegangen, wonach Notrufe nach dem Unglück nicht ernst genommen worden sein sollen.