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Neue Sorge um die Sicherheit von Sportveranstaltungen

Neue Sorge um die Sicherheit von Sportveranstaltungen

Der Bostoner Terroranschlag wirft auch die Frage auf, wie und ob man große Sportereignisse sicherer machen kann. Eine Frage, die sich nun auch heimische Organisatoren stellen.

Trier. Die Organisatoren der Marathons in London und Berlin, der Leichtathletik-WM in Moskau oder der Olympischen Spielen 2016 in Rio haben nach dem Bostoner Bombenanschlag eine Überprüfung ihrer Sicherheitskonzepte angekündigt.
Noch ist es zu früh, um abzusehen, welche Folgen der Terror womöglich auch für hiesige Großveranstaltungen haben könnte. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz will zunächst eine umfassende Analyse abwarten. Gedanken machen sich die Verantwortlichen trotzdem. Der Manager des Luxemburg Marathons hat sich mit der Polizei beraten. Da sie wegen der Straßensperren bereits stark präsent ist und Luxemburg bisher nicht als Ziel terroristischer Anschläge gilt, sind keine weiteren Vorkehrungen geplant.
Ohnehin: Wie könnte man solch einen Anschlag bei einer offenen Veranstaltung verhindern? Diese Frage stellen sich auch die Organisatoren des Trierer Stadt- und Silvesterlaufs. Die Gefahr dürfe bei den großen City-Marathons in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Köln allerdings deutlich größer sein als in Trier, glaubt Berthold Mertes, der den Silvesterlauf managt. "Es wäre sehr schade, wenn die Menschen den Sportveranstaltungen nun fernblieben." Dann hätten die Übeltäter erreicht, was sie wollen. kah