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Reaktionen auf das Ende des nie gebauten Airports

Reaktionen auf das Ende des nie gebauten Airports

Der Landrat will, dass nun endgültig Schluss ist mit den Flughafenplänen. Bitburgs Bürgermeister lässt noch ein Hintertürchen offen. Und für die "Bürger gegen Nachtflug" steht fest: Die Zukunft gehört erneuerbaren Energien.

Landrat Joachim Streit (FWG): "Mit dem Scheitern des Projektes Bitburg Airport sind für mich auch die Pläne für eine große fliegerische Nutzung beendet. Nach allen Bemühungen bleibt festzustellen, dass es für die Vision eines großen Flughafens in Bitburg keine Realisierungschance gibt. Damit ist es endgültig an der Zeit, alternative Planungen auf den Weg zu bringen und mit allen an der Konversion Beteiligten zu diskutieren. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima)wird dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Ziel sollte es sein, mit allen Akteuren einen dritten städtebaulichen Vertrag auf den Weg zu bringen und das erfolgreiche Bitburger Modell fortzusetzen."

Bürgermeister Joachim Kandels (CDU): Die Hoffnungen lagen in den beiden vergangenen Jahren auf dem luxemburgischen Projektentwickler Frank Lamparski. Nachdem nun das Startkapital nicht vorliegt, sind alle Verantwortlichen gefordert, entweder die fliegerische Nutzung weiterzuverfolgen oder alternative Planungen zu erarbeiten. Ziel wird es sein, gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, den obersten Landesbehörden sowie allen an der Konversion Beteiligten alternative Pläne abzustimmen, um die positive Entwicklung des Flugplatzes in einem dritten städtebaulichen Vertrag fortzusetzen.

"Bürger gegen Nachtflug": Nun müssen die Befürworter eines Bitburger Flughafens endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie auf der ganzen Linie gescheitert sind, trotz Unterstützung durch Wirtschaft, Land und Bund. Je größer die Ankündigungen eines Aufschneiders, desto kläglicher das Ende. Das Kapitel Fliegerei in Bitburg muss endgültig geschlossen werden. Die Zukunft auf dem Flugplatzgelände gehört den erneuerbaren Energien. Dafür sollte unverzüglich mit Planungen begonnen werden. kah