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Region Trier arbeitet schon erfolgreich mit China zusammen

Region Trier arbeitet schon erfolgreich mit China zusammen

Die Region Trier hat in Sachen China vorgesorgt. Es gibt zahlreiche Kooperationen in Wirtschaft und Kultur. Besonders die Universität Trier unterhält ein enges Verhältnis mit dem Reich der Mitte.

Martin Ehlen (39), Programmkoordinator am Konfuzius-Institut Trier: "In der Großregion sind viele Kooperationen im Entstehen. Trier ist in Sachen China sehr gut aufgestellt. Als Mutterstadt von Karl Marx ist Trier in China überall bekannt. Das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (FWG) und das Auguste-Viktoria-Gymnasium bieten Chinesisch-Arbeitsgruppen an, in denen interessierte Schüler von Muttersprachlern unterrichtet werden. Es haben bereits vier dieser Schüler erfolgreich eine Sprachprüfung am Konfuzius-Institut Trier abgelegt und dafür ein offizielles Chinesisch-Zertifikat überreicht bekommen. Die AG am FWG wird ab Oktober sogar von einer Lehrerin aus China betreut. Für sie ist es etwas ganz Besonderes, an der Schule zu unterrichten, die auch Karl Marx besucht hat."
Peter Dietze (69), Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier: "Mit Xiamen hat Trier eine sehr schöne und auch sehr fortschrittliche Partnerstadt bekommen. Dadurch wurden bereits die verschiedensten Kontakte geknüpft. In der Geschäftswelt kooperieren besonders der Umwelt- und der Energiesektor. Auch die Handwerkskammer unterhält Kontakte in die Region Fujian und treibt Kooperationsprojekte voran.
Für das Frühjahr 2012 ist der erste trierisch-chinesische Schüleraustausch geplant. Die Kooperation zwischen der Region Trier und China ist etwas, das wachsen muss. Gute Ansätze sind aber definitiv vorhanden." sen