Tüte - sonst Tonne!

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Bioabfall.

Trier Die Bürger in der Region Trier sollen ihre Küchenabfälle und Speisereste künftig in Biotüten entsorgen und diese dann zu Sammelstellen bringen. Der TV beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das seit langem heiß diskutierte Thema.Was kommt in die Biotüte?In die Tüten gehören Obst- und Gemüsereste, Speiseabfälle, unverpackte verdorbene Lebensmittel, Brot- und Gebäckreste, Eierschalen, Kaffeefilter und Teebeutel.Was gehört nicht in die Biotüte?In der Biotüte nichts verloren haben Verpackungen, Restabfall, Gras-, Baum- und Heckenschnitt. Sicherheitshalber steht auf jeder Tüte noch einmal, was hinein darf und was nicht.Wie bekomme ich die Biotüte und was kostet sie?Die Biotüten gibt es kostenlos im Zehnerpack in den Rathäusern der Region und an allen Standorten des Abfallzweckverbands ART. Sie sind Bestandteil des Startersets, zu dem auch ein brauner Zehn-Liter-Behälter mit Deckel und eine Informationsbroschüre mit allem Wissenswerten rund um die Biotüte gehören. Wie komme ich an das Starterset?Mitte Dezember bekommt jeder Haushalt die jährlich verteilte ART-Abfallfibel. In dem Heft ist ein Coupon, mit dem man das kostenlose Starterset abholen kann. Wer möchte, kann mit dem Coupon auch an einem ART-Gewinnspiel teilnehmen?Was passiert, wenn ich den Coupon nicht einlöse?Nichts. Wer Speisereste und Küchenabfälle nicht sammeln möchte, muss es auch nicht. Die Teilnahme ist freiwillig.Was mache ich mit den gefüllten Biotüten?Die Biotüten können an den 86 regionalen Grüngutsammelstellen und bei den ART-Wertstoffhöfen abgegeben werden. Eine Karte mit den Abgabestellen ist in der Abfallfibel abgedruckt. Die Sammelstellen stehen aber auch auf der Internetseite des Zweckverbands ( <%LINK auto="true" href="http://www.art-trier.de" text="www.art-trier.de" class="more"%> ) und auf der Volksfreund-Homepage ( <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/extra" text="www.volksfreund.de/extra" class="more"%> ). Nach ART-Angaben sollen die Sammelbehälter so aufgestellt werden, dass die kompostierbaren Tüten rund um die Uhr eingeworfen werden können.Stinken die vollen Biotüten nicht?Besonders wenn es warm ist, dürften die Tüten mit den Speiseabfällen schon nach kurzer Zeit zu müffeln anfangen. Da dürfte es auch nur wenig helfen, wenn der Deckel auf dem braunen Eimer geschlossen ist. Experten raten, möglichst wenig feuchte Abfälle in die Tüte zu werfen und gefüllte Tüten rasch zu entsorgen. Der Zehn-Liter-Eimer sollte regelmäßig gereinigt werden.Was passiert mit dem Bioabfall?Der Bioabfall wird mit dem Grüngut entweder kompostiert und dann als Kompost verkauft oder in Vergärungsanlagen zu Energie verarbeitet. Wie wirkt sich die zusätzliche Bioabfallsammlung auf die Abfallgebühren aus?Laut ART-Geschäftsführer Max Monzel wird es wegen der Biotüten "definitiv keine Gebührenerhöhung" geben. Was passiert, wenn die Biotüte ein Flop wird?Das steht noch in den Sternen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dann noch die Biotonne eingeführt werden könnte - und zwar verpflichtend, nicht freiwillig. Dazu passt auch eine Aussage von ART-Geschäftsführer Monzel: "Über die Tonne entscheidet die Tüte!" Was wäre, wenn ….?