| 15:42 Uhr

Weitestgehend friedlich
Tuning-Szene am "Car-Freitag" in NRW unterwegs

Exklusiv | Düsseldorf/Meerbusch. Treffen der Autotuningszene am sogenannten "Car-Freitag" sind nach Polizeiangaben landesweit friedlich verlaufen. In Meerbusch kam es jedoch zu einem mutmaßlichen Rennen mit zwei Lamborghini, das in einem Unfall endete. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Die Behörden hatten sich am Karfreitag landesweit für Einsätze gewappnet, vielfach wurde zusätzliches Personal bereitgehalten. Es gehe nicht darum, die Szene zu verteufeln, sondern die, die sich daneben benehmen zur Rechenschaft zu ziehen, hatte ein Polizeisprecher in Oberhausen im Vorfeld betont. Auch dort mussten die Beamten bis Freitagmittag nicht eingreifen.

Friedlich blieb es aus Sicht der Polizei ebenfalls bei Treffen in Wuppertal, Dortmund und in Geldern im Kreis Kleve. In Düsseldorf kontrollierte die Polizei verstärkt tiefer gelegte Sportwagen. Laut einer Sprecherin kam es auch da nicht zu größeren Einsätzen.

In Meerbusch jedoch kam es auf der A57 jedoch zu einem Unfall mit zwei beteiligten Lamborghini. Die Polizei geht von einem illegalen Rennen aus. Beide Autos wurden sichergestellt und die Führerscheine der Fahrer eingezogen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

In Paderborn hatten sich bereits am Donnerstagabend rund 400 Autofans mit ihren oftmals tiefer gelegten und leistungsstarken Fahrzeugen auf einem Parkplatz getroffen. Um Mitternacht seien sie aber wieder verschwunden, sagte ein Polizeisprecher. Zwischenfälle oder Einsätze habe es nicht gegeben.
Vor zwei Jahren war das Treffen noch wegen Lärmbelästigung verboten worden.

Auch in Bochum, wo die Szene traditionell auf einem Parkplatz nahe der A40 zusammenkommt, sei alles ruhig geblieben. Die Polizei habe Kontrollen durchgeführt. Vereinzelt seien Fahrzeuge mit übermäßig "frisierten" Veränderungen aus dem Verkehr gezogen worden, hieß es. Die meisten würden aber einfach nur ihre aufgemotzten Autos herzeigen wollen.

(skr)