TV-Leser spenden eine Million Euro für Benefizaktion „Meine Hilfe zählt“

TV-Leser spenden eine Million Euro für Benefizaktion „Meine Hilfe zählt“

Das hätte sich niemand träumen lassen, als der Trierische Volksfreund vor drei Jahren die Aktion „Meine Hilfe zählt“ startete: Am Wochenende wurde das 200. Projekt finanziert, und die Gesamt-Spendensumme der TV-Leser hat die magische Grenze von einer Million Euro geknackt.

Die Idee, eine Online-Spendenplattform mit der kontinuierlichen Berichterstattung in einer Tageszeitung zu verbinden, war seinerzeit noch völlig neu - inzwischen hat sie Nachahmer gefunden. Und sie kommt an bei den Menschen in der Region: Viele lassen sich jeden Mittwoch und Samstag von den Berichten im TV anregen und holen sich die vertiefenden Informationen unter www.volksfreund.de/meinehilfe .

Gespendet wird mal per Online-Button, mal "klassisch" per Banküberweisung - jeder so, wie er mag. Das gilt auch für die große Auswahl an Projekten: Hilfe in tragischen Einzelfällen, Unterstützung für Schulen, Kitas und Jugendarbeit, Förderung für behinderte Menschen, internationale Hilfsinitiativen aus der Region, Sozialarbeit, Tierschutz, alles ist vertreten. Einzige Voraussetzung: die Gemeinnützigkeit.

Besonders erfreulich ist der Umstand, dass die Spendenbereitschaft entgegen dem bundesweiten Trend nicht ab-, sondern deutlich zunimmt. Für die erste halbe Million brauchte "Meine Hilfe zählt" 21 Monate, für die zweite nur 15 Monate. Allein seit Dezember 2012 sind 400.000 Euro eingegangen.

Der Spendenfluss aus der Region für die Region ist unabhängig von der Unterstützung bei großen überregionalen Katastrophen wie dem Elbe-Hochwasser oder dem Taifun auf den Philippinen. Die hier lebenden Menschen knapsen ihr Engagement für die Katastrophenopfer offenbar nicht von den Spenden für regionale Projekte ab.

Da passt es, wenn TV-Geschäftsführer Thomas Marx auf die "tiefe Verbundenheit zur Region und ihren Menschen" hinweist, die durch die Spendenaktion deutlich werde. Und Chefredakteurin Isabell Funk hat auch den "crossmedial aufbereiteten, breiten Überblick zum gemeinnützigen Engagement in der Region" im Auge, und den "richtig guten, teils hochemotionalen Lesestoff", den die Porträts der Projekte böten.

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