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Wetter
Starkes Gewitter zieht über NRW hinweg

Dunkle Wolken sind über Düsseldorf zu sehen (Archivfoto).
Dunkle Wolken sind über Düsseldorf zu sehen (Archivfoto).
Düsseldorf. Vor allem im Bergischen Land und im Siegerland musste die Feuerwehr immer wieder ausrücken: Ein starkes Gewitter mit heftigen Schauern ist am Dienstagabend über große Teile Nordrhein-Westfalens hinweggefegt.

In und um Siegen habe es mehrere überflutete Straßen gegeben, sagte ein Mitarbeiter der zuständigen Leitstelle. Nach einem Blitzeinschlag löschte die Feuerwehr zudem einen Brand an einem Hausanbau in dem nahen Ort Hilchenbach.

In Wuppertal wurde die Feuerwehr mehr als 50 Mal zu Einsätzen gerufen, wie ein Sprecher sagte. Meistens standen Keller unter Wasser.

Das Unwetter zog über das Ruhrgebiet und Düsseldorf hinweg in Richtung niederländischer Grenze, in Krefeld am Niederrhein kam es am späten Abend an. Es habe Starkregen gegeben, hieß es dort bei der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte mussten wiederholt wegen überfluteter Keller zu Hilfe kommen.

Auch über Düsseldorf zog am Abend das schwere Gewitter hinweg. Es blitzte und donnerte gewaltig. Die Feuerwehr rückte bis 22 Uhr zu drei Einsätzen aus. Über größere Schäden war zunächst nicht bekannt, sagte ein Sprecher am Dienstagabend unserer Redaktion. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor schweren Unwettern gewarnt.

Am Mittwochnachmittag kann es weiterhin einzelne Gewitter geben, vor allem in der Mitte von NRW. Die Windböen haben dann eine Windstärke von rund 50 km/h. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 15 Grad im höheren Bergland und 19 Grad im Rheinland. Abends soll sich die Wetterlage dann wieder beruhigen und in der Nacht zum Donnerstag lassen die Schauer nach. Die Tiefsttemperaturen liegen dann zwischen 10 und 6 Grad.

Am Donnerstag regnet es weiter. Vor allem im Südwesten werden Schauer und Gewitter erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen hier zwischen 17 und 20 Grad. In der Nacht zum Freitag bleibt es weiterhin bewölkt mit Schauern und Gewittern.

(das/dpa)