Vier Fragen an ...

Herr Billen, warum haben Sie bis zuletzt geglaubt, das Geld könnte kommen? Michael Billen: Weil ich davon überzeugt bin, dass die Infrastruktur am Flugplatz Bitburg eine große Chance für einen Investor und die Region ist. Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dieser Niederlage? Billen: Natürlich hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht.

Aber ich würde das nicht als Niederlage bezeichnen. Es ist der Versuch eines Geschäfts gewesen. Der war nicht erfolgreich - also suchen wir das nächste Geschäft. Ich habe meine Überzeugungen ja nicht verloren.

Wie rechtfertigen Sie, dass die Verluste des Flugplatzes den Steuerzahler seit dem Jahr 2002 eine Million Euro gekostet haben?
Billen: In all den Jahren gab es mehrheitlich die politische Überzeugung, dass wir diese Infrastruktur nutzen wollen. Damit ist das gerechtfertigt.

Wie geht es nun weiter?
Billen: Die GmbH gibt es noch. Wer aussteigen will, muss bis 30. Juni kündigen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird verkaufen wollen. Aber wir haben einen Vertrag. Bund, GmbH und Kommunen werden sich zusammentun müssen. kah