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Vier Medienhäuser treten aus VDZ-Fachverband aus

Vier Medienhäuser treten aus VDZ-Fachverband aus

Die Verlage von „Der Spiegel“ und „Die Zeit“ sowie Gruner + Jahr (alle Hamburg) und die Mediengruppe Medweth (Rheinfelden/Baden) treten zum 30. Juni 2017 aus dem VDZ-Fachverband für Publikumszeitschriften aus. Das teilte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am Mittwoch in Berlin mit.

Der Fachverband bedauere diese Entscheidung, begrüße aber, dass sie in den Landesverbänden blieben. Dadurch seien die Verlage im VDZ Mitglied und könnten somit Themen der Medienpolitik sowie der Tarif- und Steuerpolitik mitgestalten.

„Die Ereignisse um die Wahl des neuen Präsidenten haben grundlegende Interessen- und Auffassungsunterschiede über Ausrichtung, Ziele und das Miteinander im Verband sichtbar gemacht. Die vier Verlage bedauern, dass dieser Schritt notwendig geworden ist“, teilten sie selbst mit. Stephan Holthoff-Pförtner, Mitgesellschafter der Funke-Mediengruppe (Essen), war jüngst zum neuen VDZ-Präsidenten gewählt worden. Die Medienhäuser wollen nach eigenem Bekunden „weiter entschlossen für die Rechte und Interessen der Zeitschriftenbranche eintreten“.