Von Krise keine Spur

Die Tourismus-Messe "Vakanz" in Luxemburg war für die Aussteller die erste große Gelegenheit in diesem Jahr, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Mehr als 200 Aussteller informierten die Besucher.

Luxemburg. (HG) Bei solch eisigen Temperaturen, wie sie momentan herrschen, kommt die Lust auf eine Reise in sonnige Gefilde schnell auf. Aussteller aus über 20 verschiedenen Ländern präsentierten drei Tage lang auf der "Vakanz 2009" in Luxemburg Reiseziele für den nächsten Urlaub am Strand oder in den Bergen, auf dem Land oder in der Stadt oder Wellness-Reisen. Schon am ersten Tag war der Andrang der Besucher sehr hoch und stieg am Samstag und Sonntag noch an. Hauptanziehungspunkte der Besucher waren die Stände der klassischen Reiseländer im europäischen Süden, so war Griechenland auch das Gastland der "Vakanz" in diesem Jahr. "Zielgebiete sind nach wie vor die klassischen Destinationen wie die Kanarischen Inseln, Ägypten, Griechenland oder die Türkei. Wir haben seit dem vergangenen Jahr aber auch wieder eine größere Nachfrage nach den USA als Reiseland. Hier spielte der gute Dollarkurs auch eine Rolle", so Gilbert Lentz, Direktor des luxemburgischen Reiseveranstalter "Voyages Flammang". Von Krisenstimmung wegen der Wirtschaftskrise merkt Lentz nichts: "Wir haben sogar noch ein leichtes Plus." Zum ersten Male dabei war der Natur- und Geopark Vulkaneifel, und hier sorgte der donnernde und rauschende Vulkan bei den Besuchern für viel Interesse. "Der Luxemburger Markt ist für uns interessant. Wir wollen einmal sehen, wie unser Angebot angenommen wird. Tagestouristen aus Luxemburg sind für uns sehr interessant", sagt Andreas Schüller, wissenschaftlicher Leiter des Geoparks Vulkaneifel.