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Welcome back: Neuer Airbase-Chef kennt Eifel schon

Oberst Joseph McFall. Foto: Airforce
Oberst Joseph McFall. Foto: Airforce
Spangdahlem. Oberst Joseph McFall aus Ramstein wird Kommodore der Airbase Spangdahlem. Die Eifel kennt er schon, da er 2012 und 2013 Vize-chef des Luftwaffenstützpunktes war. Der Rauswurf seines Vorgängers gibt weiter Rätsel auf. Katharina Hammermann

Spangdahlem. Nur wenige Wochen nach der überraschenden Nachricht, dass der Kommodore der Airbase Spangdahlem abdanken muss, weil man das Vertrauen in ihn verloren habe, steht fest, wer seine Nachfolge antritt: Oberst Joseph McFall wird die Geschicke der Airbase künftig leiten. "Welcome home! Wir sind froh, Sie zurückzuhaben", schreibt ein Angehöriger des US-Militärs auf der Facebookseite der Airbase Spangdahlem. Denn McFall ist in der Eifel kein Fremder: Von Juli 2012 bis Juni 2013 war er Vizekommodore des 52. Jagdgeschwaders. Auch muss er keinen weiten Weg zurücklegen, um zurückzukehren: Derzeit ist er Kommodore des auf Luft-Boden-Einsätze spezialisierten 435. Geschwaders in Ramstein - und damit Chef von 2700 Militärangestellten.
Üblicherweise findet alle zwei Jahre ein Kommandowechsel statt. McFalls Vorgänger Oberst Peter M. Bilodeau musste seinen Posten nach nur sechs Monaten aufgeben. Über die Gründe für den Vertrauensverlust ist nichts bekannt, außer dass es keinen Fehltritt gegeben habe. Fest steht: Der Rauswurf fiel in eine Zeit, in der enorm wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Airbase getroffen wurden. Eine Woche später gab die Airforce bekannt, dass das US-Militär 15 Standorte in Europa schließt, darunter die Airbase im englischen Mildenhall. Von dort soll eine Spezialeinheit mit 20 Flugzeugen in die Eifel verlegt werden.