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Wirtschaft in der Region: Was das Jahr 2013 bringt

Wirtschaft in der Region: Was das Jahr 2013 bringt

Die Geschäftslage ist zwar in fast allen Wirtschaftsbereichen der Region Trier gut. Doch vor allem die ungelösten Probleme im Euroraum verunsichern viele Unternehmer. Die Folge: Zurückhaltung bei Investitions- und Personalplanungen.

Was bringt das Wirtschaftsjahr 2013? Die Antwort: vor allem viele Fragezeichen. Die Probleme im Euroraum sind weiter ungelöst. Es steht eine Bundestagswahl an, die nicht nur einen Regierungswechsel und damit einen neuen Kurs in der Wirtschaftspolitik mit sich bringen könnte. Wahlkampf und Koalitionsverhandlungen könnten zudem notwendige Entscheidungen verzögern, so die Befürchtung. Und wie sich die Energie- und Rohstoffpreise entwickeln, vermag derzeit auch niemand zu sagen. Unsicherheit prägt also den Jahreswechsel bei vielen Unternehmen auch in der Region Trier. "Wir wollen die Aussichten nicht so schwarzmalen, aber das Wachstum wird sich verlangsamen", lautet die Prognose von Matthias Schmitt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier zumindest für das erste Halbjahr 2013. Dabei ist die konjunkturelle Ausgangslage im Schnitt gar nicht schlecht. Vor allem das Handwerk in der Region zeigt sich konsequent krisenfest und gut gerüstet, wie die Handwerkskammer (HWK) Trier vermeldet. Auch die aktuelle Geschäftslage bei Industrie, Dienstleistung und Handel war zum Zeitpunkt der IHK-Konjunkturumfrage im Herbst größtenteils solide. Der Blick in die Zukunft in diesen drei Wirtschaftsbereichen ist jedoch deutlich pessimistischer als noch im Frühjahr. Vor allem die Staatsschuldenkrise, die sich besonders negativ auf die Automobilbranche in der Region auswirkt, bereitet Sorgen. Zurückhaltende Investitionsplanungen in einigen Branchen sind eine Folge. Auch von Neueinstellungen spricht kaum jemand - , aber auch nicht von konjunkturbedingtem Stellenabbau. Wie Experten und Unternehmer der Region Trier die aktuelle Lage einschätzen, wie sie in die Zukunft blicken und was ihrer Meinung nach geschehen muss, damit sich die Stimmung wieder bessert, lesen Sie am Donnerstag, 27. Dezember, im regionalen Wirtschaftsmagazin des Trierischen Volksfreunds: Macher, Menschen + Märkte