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Zwangsverrentung für Langzeitarbeitslose

Zwangsverrentung für Langzeitarbeitslose

Berlin. (vet) Trotz der im März vom Bundestag beschlossenen Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 sind ältere Langzeitarbeitslose künftig verpflichtet, mindestens zwei Jahre früher in Rente zu gehen und dabei Abschläge von bis zu 14,4 Prozent in Kauf zu nehmen.

Das geht nach Informationen unserer Zeitung aus der Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Bislang können ältere Hartz-IV-Betroffene selbst bestimmen, ob sie noch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen wollen oder eine vorgezogene Rente mit Abschlägen nutzen. Diese so genannte 58er-Regelung läuft jedoch zum Ende des Jahres aus