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Zweite Runde für die Noch-Ministerin - Katarina Barley (SPD) schafft’s wieder nach Berlin

Zweite Runde für die Noch-Ministerin - Katarina Barley (SPD) schafft’s wieder nach Berlin

Wenn auf jemand das Attribut politische Senkrechtstarterin zutrifft, dann auf Katarina Barley.

(sey) Kaum ins Parlament gewählt, startete die Schweicher Sozialdemokratin in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode auch schon durch: von der einfachen Abgeordneten über die SPD-Generalsekretärin zur Bundesfamilienministerin innerhalb kurzer Zeit. Das muss der 48-jährigen promovierten Juristin erst mal jemand nachmachen. Kämpfte Katarina Barley vor vier Jahren noch mit der Herausforderung, sich in der Region bekanntzumachen, vergeht inzwischen kaum ein Tag, an dem ihr Name nicht bundesweit erwähnt wird. Beste Werbung für jemanden, der seinen Bekanntheitsgrad erhöhen und wiedergewählt werden will. Dank einer vorderen Platzierung auf der SPD-Landesliste war Barleys Wiederwahl keine Frage. Doch ambitioniert, wie die zweifache Mutter ist, wollte sie dieses Mal natürlich das Direktmandat im Wahlkreis Trier ergattern, das beim letzten Mal noch CDU-Kontrahent Bernhard Kaster behaupten konnte. Das ging schief. Spannend wird Barleys weitere politische Karriere sein: Wenn die SPD nicht mehr in der Regiertung ist, ist Barleys Ministerposten Geschichte.

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