50-Jähriger soll als Bundeswehr-Mitarbeiter Geheimnisse an den Iran verraten haben.

Kostenpflichtiger Inhalt: Geheimdienste : Geheimnisse an den Iran verraten? Dauner Spion kommt in Koblenz vor Gericht

Weil er im Auftrag des iranischen Geheimdienstes bei der Bundeswehr spioniert haben soll, muss sich demnächst ein Mitarbeiter der Bundeswehr in Daun vor dem Koblenzer Oberlandesgericht verantworten.

Die Bundesanwaltschaft hat den 50-jährigen Deutsch-Afghanen unter anderem wegen Landesverrats in einem besonders schweren Fall  angeklagt. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Gefängnisstrafe von mindestens fünf Jahren.

Der Mann war im Januar festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Laut Bundesanwaltschaft war er seit Jahren als Übersetzer und Landeskundlicher Berater eingesetzt. Er soll geheime Dokumente an den Iran weitergeleitet haben.

Wie die Ermittler dem mutmaßlichen Spion auf die Schliche kamen, ist nicht bekannt. Der Prozess dürfte noch in diesem Jahr beginnen.

Weitere Informationen folgen.

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