Axtmord-Prozess in Trier: Lebenslange Haft für Eifeler

Urteil am Landgericht : Axtmord-Prozess in Trier: Lebenslange Haft für Eifeler

Im Mordprozess gegen den 60-jährigen Mann aus der Eifel, der seinen 80-jährigen Onkel mit der Axt ermordet haben soll, ist der Angeklagte am Freitag zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Das Schwurgericht folgte damit der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, die eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen vollendeten Mordes mit Heimtücke gefordert hatte. Der Anwalt des Angeklagten sah hingegen keine Heimtücke. Er hatte auf Totschlag plädiert und dafür „eine angemessene Strafe“ gefordert.

Zu der Tat war es am 25. November vergangenen Jahres gekommen. Ein Bild des Grauens bot sich vier Polizisten aus Bitburg am späten Nachmittag: Im Garten eines Familienhauses in einem Eifeldorf fanden die Beamten den Leichnam eines 80-jährigen Mannes. Sein Kopf war fast vollständig vom Rumpf abgetrennt, an der Treppe lehnte die blutige Axt. Der 60-Jährige hatte selbst noch die Polizei benachrichtigt und angegeben, seinen Onkel mit der Axt erschlagen zu haben. Vor Ort ließ sich der Anrufer widerstandslos festnehmen.

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