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Neue Corona-Regeln: Was verboten wird, was erlaubt bleibt

Kontakte, Gastronomie, Schulen : Neue Corona-Einschränkungen im Überblick: Was verboten wird, was erlaubt bleibt

Kontaktbeschränkungen, geschlossene Freizeiteinrichtungen und Gastronomie, Profisport ohne Zuschauer: Bund und Länder haben neue Corona-Regeln beschlossen. Volksfreund.de zeigt den aktuellen Sachstand.

  • Kontakte: Ab dem 2. November treten massive Einschränkungen auf. Bund und Länder wollen angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen den gemeinsamen Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestatten. Dies gelte verbindlich, Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen würden von den Ordnungsbehörden sanktioniert.
  • Gastronomie: Für den restlichen Monat sollen auch Gastronomiebetriebe schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause, Kantinen sollen offen bleiben dürfen. Der Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz hatte gefordert, diese Betriebe nicht zu schließen. Wie das Trierer Gesundheitsamt unserer Zeitung bestätigte, sind Gastronomiebetriebe bei den Infektionen außen vor. Man habe bislang noch keine nachgewiesene Infektion gehabt, die auf einen Restaurantbesuch zurückzuführen sei, sagt eine Sprecher der Kreisverwaltung Trier-Saarburg.
  • Sport und Freizeit: Bund und Länder wollen außerdem angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen den Profisport im November nur noch ohne Zuschauer zulassen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga. Außerdem sollen wegen der Corona-Krise Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen verboten werden. Opern oder Konzerthäuser sollen bis Ende des Monats schließen. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden. Der Fußballverband Rheinland gab bereits am Dienstag bekannt, dass er den Spielbetrieb in der Region unterbricht.
  • Schulen und Kindergärten: Diese sollen trotz der stark steigenden Corona-Zahlen auch im November verlässlich geöffnet bleiben.
  • Groß- und Einzelhandel: Im November sollen die Geschäfte offen bleiben. Es soll sich aber nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten dürfen. In der Beschlussvorlage des Bundes war ursprünglich von 25 Quadratmetern die Rede gewesen.
  • Körperpflege: Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios sollen im November ebenfalls schließen. Friseursalons bleiben aber unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet. Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein.
  • Home-Office: Die Unternehmen werden aufgefordert, wo immer es möglich sei, Heimarbeit zu ermöglichen, um auch an dieser Stelle die Infektionszahlen niedrig zu halten.

© dpa-infocom, dpa:201028-99-117037/1

(dpa/ct)