Tauchboot-Unglück Frau von Titan-Verunglücktem stammt von Titanic-Opfern ab

London · Der gescheiterte Tauchgang zum Wrack der Titanic hat fünf Todesopfer gefordert. Von einem der Verunglückten gibt es eine Verbindung zu einem Ehepaar, das wohl auch eine Szene im Kinofilm von 1997 inspiriert hat.

Dieses undatierte Foto zeigt zeigt das Tauchboot Titan.

Dieses undatierte Foto zeigt zeigt das Tauchboot Titan.

Foto: dpa/Oceangate

Zwischen Opfern des Titanic-Untergangs im Jahr 1912 und der Besatzung des verunglückten Tauchboots Titan gibt es Medien zufolge eine familiäre Verbindung. Wie unter anderem die BBC in dieser Woche berichtete, ist die Frau des in dem Tauchboot tödlich verunglückten Oceangate-Chefs Stockton Rush Nachfahrin eines Paares, das einst mit der Titanic im Nordatlantik unterging.

Wendy Rush ist demnach die Ururenkelin von Isidor und Ida Straus, einem wohlhabenden deutschen Auswandererpaar, das sich von einem Aufenthalt in der alten Heimat auf dem Rückweg in die USA befand. Laut ihres Linkedin-Auftritts ist Wendy Rush Leiterin der Kommunikationsabteilung von Oceangate. Der BBC zufolge hatte sie selbst drei Mal an Expeditionen zum Titanic-Wrack teilgenommen.

Das Ehepaar Straus diente demnach als Vorbild für eine Szene im Hollywood-Film „Titanic“ von 1997, bei dem ein älteres Paar Arm in Arm im Bett einer Erste-Klasse-Kabine auf den Tod wartet. Dem BBC-Bericht zufolge sagten Überlebende des Titanic-Untergangs aus, Isidor Straus habe sich geweigert, ein Rettungsboot zu besteigen, bevor nicht alle Frauen und Kinder von Bord waren. Seine Frau habe nicht ohne ihn gehen wollen. Gesehen worden seien die beiden zuletzt Arm in Arm.

(dpa)
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