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Luxemburg bietet Pendlern an, in Hotels zu übernachten

Kostenpflichtiger Inhalt: Grenzgänger : Luxemburg bietet Pendlern aus dem Pflege- und Krankenhaussektor an, in Hotels zu übernachten

Luxemburg bietet Pendlern, die in Kliniken oder Pflegeheimen arbeiten an, in leerstehenden Hotels im Land zu übernachten.

Luxemburg bietet Grenzgängern, die im Gesundheitssektor arbeiten an, in leerstehenden Hotels übernachten, damit sie weiter zur Verfügung stehen. Das sagte die luxemburgische Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Montagmittag bei einer Pressekonferenz.

Man brauche die Grenzgänger und versuche, sie „mit allen Mitteln bei uns zu halten“.

Probleme gibt es derzeit vor allem bei französischen Pendlern. Wegen strikter Ausreiseregelungen in Frankreich, kommen einige wohl nicht über die Grenze.

70 Prozent der französischen Grenzgänger arbeitet in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Der gesamte Gesundheitssektor stehe und falle mit den Grenzgängern, sagte die Gesundheitsministerin. Sie hat für den gesamten Bereich eine Urlaubssperre verhängt.

Die Ministerin schließt nicht aus, dass es noch schärfere Maßnahmen, als die gestern beschlossenen geben wird. Man hoffe, dass sich die Menschen in Luxemburg daran halten, so wenig wie möglich und nur zu absolut notwendigen Besorgungen aus dem Haus gingen.

Man dürfe sich auch an der frischen Luft aufhalten, aber sollte keine Partys feiern, mahnte Lehnert.

Wenn man feststelle, dass sich die Menschen nicht daran hielten, dann könne es auch eine von der Polizei kontrollierte Ausgangssperre verhängen.