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Vermisste Rebecca aus Berlin: Bringen Google-Daten den Durchbruch?

Kriminalität : Suche nach seit 2019 vermisster Rebecca: Bringen Google-Daten den Durchbruch?

Vor mehr als zwei Jahren verschwand die damals 15-jährige Rebecca in Berlin. Verhilft Google den Ermittlern jetzt zu entscheidenden Hinweisen?

Im Fall der Seit mehr als zwei Jahren verschwundenen Rebecca könnte es neue Indizien geben. Die damals 15-Jährige war am 18. Februar 2019 aus dem Haus ihrer Schwester in Berlin verschwunden, in dem sie übernachtet hatte. Als letzte Spur erwies sich ihr Handy, das sich zwischen 6 und 8 Uhr letztmalig einloggte.

Doch jetzt könnte es nach Informationen der „Bild“ einen Durchbruch bei der Suche nach der Vermissten geben. Diese führt zu einem USB-Stick aus Irland. Nach Bild-Informationen baten Ermittler bereits vor sechs Monaten die Google-Zentrale im irischen Dublin um Hilfe bei der Suche.

Nun scheinbar mit Erfolg: Denn Google stellte den Ermittlern einen Datenträger mit einer „riesigen Datenmenge“ zur Verfügung. So zitiert die Bild einen Ermittler. Demnach soll der Datenträger aussehen wie ein USB-Stick und Daten zu Rebeccas Verhalten auf Netzwerken wie Google und Snapchat. Über den Datenträger könnte herausgefunden werden, welche Seiten die Vermisste wann aufgerufen habe. Auch Kalendereinträge, Telefonnummern und Kontakte werden bei Google gespeichert.

Bild zitiert einen Ermittler weiter: „Wir haben Google nach Daten und Standort-Erfassung gebeten. Natürlich interessiert uns zuerst, ob das Konto bei Google nach ihrem Verschwinden aktiv in Nutzung war und wo es eingeloggt war.“