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Athen
Athen will Vorwürfe wegen Korruption prüfen

Das griechische Parlament soll sich mit den Korruptionsvorwürfen gegen mehrere Politiker in Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Begünstigung des Schweizer Pharmakonzerns Novartis befassen. Dies kündigte Regierungschef Alexis Tsipras an. Die griechische Justiz wirft Novartis vor, Politiker, wie den ehemaligen Regierungschef Antonis Samaras, sowie Ärzte bestochen haben. Ziel sei es gewesen, die Preise für Medikamente zu erhöhen und den Markt durch die rasche Genehmigung eigener Produkten zu beherrschen. Dies habe den Staat bis zu 23 Milliarden Euro gekostet. Tsipras kündigte an, Entschädigungen von Novartis zu verlangen. Das Unternehmen erklärte, es kooperiere mit der Justiz.
(dpa)