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| 11:12 Uhr

Heizung
Mollig warm in den eigenen vier Wänden

Damit es im Haus schön warm ist, ist die richtige und moderne Heiztechnik gefragt.
Damit es im Haus schön warm ist, ist die richtige und moderne Heiztechnik gefragt. FOTO: Ole Spata / dpa
Trier. Modernes Heizen: Fachhandwerker rechnen ihren Kunden aus, wie viel Energie man mit guter Technik sparen kann. Von Sabine Schwadorf
Sabine Schwadorf

() So wie es den Spruch gibt: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“, so gilt dies auch für die Entscheidung für die richtige Heizung im Eigenheim. Denn ob Strom, Pellets, Öl, Gas oder Erdwärme – die Frage nach der optimalen Anlage ist gar nicht so einfach.

Zunächst ist die Preisspanne bei Anschaffung und Unterhalt teils erheblich, außerdem ist nicht jeder Energieträger an jedem Hausstandort verfüg- und einsetzbar. Und weil moderne Heizanlagen inzwischen wahre Wundersysteme sind, ist vieles möglich und sogar meist mehr, als man sich vorstellen mag. Denn die meisten Systeme lassen sich zusätzlich kombinieren, wenn man an Wohnraumlüftung, Warmwasserbereitung oder Wärmerückgewinnung denkt.

Das regionale Handwerk setzt demnach auf umfangreiche Beratung und vor allem Begutachtung der Situation im jeweiligen Haus. „Eine individuelle Beratung vor Ort kann aus dem energetischen Standard des Hauses, der bestehenden Heizungsanlage, dem Nutzungsverhalten der Bewohner, der zu beheizenden Fläche und dem zu erwartenden Energieverbrauch ermitteln, welches die passende Anlage für das jeweilige Haus ist“, sagt Stefan Zgrebski, Experte für den Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbereich (SHK) aus Schillingen (Kreis Trier-Saarburg). Aufgrund dieser Daten schlössen sich dann bereits einige Techniksysteme aus. 

Horst Langen, Obermeister der Innung Sanitär, Heizung, Klima Trier-Saarburg und mit der Innung auch auf der Ökomesse vom 23. bis 25. Februar in Trier vertreten (siehe Info), ergänzt: „Nur durch die Beratung des Fachhandwerkers werden alle Kriterien berücksichtigt. Hinzu kommen Tipps zu sinnvollen Förderungen. Das Internet kann das nicht“, sagt er.

Derzeit, so bestätigen beide Handwerker, sei die aktuelle Konjunkturlage wie allgemein im Handwerk „gut bis sehr gut“. Der große Trend bei den Verbrauchern aber ist die Erneuerung bestehender Anlagen. „Leider ist die Wirtschaftlichkeit regenerativer Anlagen oft schwer darzustellen, und die Energiekosten sind dafür oft noch zu niedrig“, sagt Zgrebski. Und Langen bestätigt: „Die Tendenz weg vom Öl ist zumindest in der Anfragephase ungebrochen.“

Doch wie findet der Verbraucher nun zum richtigen Fachmann: „Ein Experte berücksichtigt alle individuellen Kriterien von Haus und Nutzern und macht mir im Rahmen meines Budgets, meiner Wünsche und der gegebenen Notwendigkeiten ein entsprechendes Angebot. Wenn er jetzt noch einen Wartungs-und Reparaturservice auch am Wochenende und an Feiertagen anbietet, dann kann man als Verbraucher schon ziemlich sicher sein, den richtigen gefunden zu haben“, sagt Langen.