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Bauhaus eröffnet am Freitag seinen Baumarkt in Trier

Regionale Wirtschaft : „Stille Eröffnung“ beim Bauhaus in Trier

Es gibt auch in diesen Tagen noch positive Meldungen von der regionalen Wirtschaft: Während viele Unternehmen wegen der Corona-Krise schließen müssen, kann die Baumarktkette Bauhaus am Freitag, 27. März, 7 Uhr, zum ersten Mal in Trier in der Luxemburger Straße ihre Türen öffnen.

Eigentlich war eine großartige Eröffnung mit zahlreichen Aktionen für die Kunden geplant. Doch daraus wird zunächst nichts. „Es wird eine stille Eröffnung geben und wir haben alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt“, sagt Robert Köhler, Pressestelle der Bauhaus AG. Für Levant Özer, Geschäftsführer Bauhaus Südwest mit elf Märkten, und Frank Borst, Geschäftsführer Trier, ist diese Aufgabe eine besondere Herausforderung. „Gleichzeitig dürfen sich 150 Kunden im Markt aufhalten“, erklärt Özer. Dabei ist alles haarklein geplant. Der Eingangsbereich wurde im Einbahnstraßensystem mit entsprechenden Abstandsmaßnahmen umgesetzt – zur einen Tür geht es rein, zur einen Tür raus. Alle paar Meter sind Hinweisschilder, die Kunden und Mitarbeitern an das vorgeschriebene Verhalten erinnern, genügend Abstand zu halten. Und der Fantasie ist auch bei den zahlreichen Hygienestationen keine Grenze gesetzt. „Die Mitarbeiter haben gezeigt, wie man mit wenigen Mitteln aus unserem Haus eine solche Desinfektionsstation bauen kann“, sagt Borst.

Mehrere Servicemitarbeiter kontrollieren am Ein- und Ausgang, dass nicht mehr als die erlaubte Personenzahl sich auf dem 18 600 Quadratmeter großen Verkaufsfläche tummeln. Die haben dann Gelegenheit das Angebot von Bauhaus zu studieren. Robert Köhler rät: „Am besten wählen die Kunden bereits im Internet aus, was sie kaufen wollen und kommen dann mit der Einkaufsliste in den Markt.“ Das hilft den Kunden und den 80 Mitarbeitern im Bauhaus in Trier. Genug zum Stöbern haben die Interessierten. 160 000 Produkte bietet der Baumarkt in Trier an. Das neue Fachzentrum vereint 15 Fachabteilungen unter einem Dach. Dabei richtet sich das Angebot sowohl an Hobbyhandwerker, als auch an Profis und Handwerksbetriebe. Luxemburgische Kunden dürfen sich darauf freuen, ihre Fragen eventuell auch in Französisch an die Berater richten zu können, auch die Hinweisschilder im Markt sind zweisprachig. Großmengen können Kunden im Drive-In-Abhollager einfach aufladen. Zudem hat Bauhaus bereits in elf Gewerken Kooperationen mit regionalen Handwerkern verabredet, die einbauen, was der Kunde ausgewählt hat.

 Levant Özer (links)  und Frank Borst zeigen, wie der Abstand zwischen den Kundengruppen organisiert ist.
Levant Özer (links)  und Frank Borst zeigen, wie der Abstand zwischen den Kundengruppen organisiert ist. Foto: TV/Heribert Waschbüsch

Und wenn sich die Situation wieder normalisiert, lädt Bauhaus dann zu einem großen Fest ein.