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| 10:48 Uhr

Frankfurt
Chefkontrolleur der Börse kündigt Rückzug an

Frankfurt. Der unter Druck stehende Aufsichtsratschef der Deutschen Börse, Joachim Faber, hat mittelfristig seinen Rückzug angekündigt. Er werde zwar für weitere drei Jahre antreten, sagte er auf der Hauptversammlung. "Ich möchte mir allerdings vorbehalten, einen Übergang im Vorsitz des Aufsichtsrats im Laufe der neuen Wahlperiode vorzubereiten." Einige Investoren hatten zuletzt gefordert, Faber, dem viele eine Mitschuld für die Insideraffäre um den zurückgetretenen Vorstandschef Carsten Kengeter geben, müsse spätestens nach einem weiteren Jahr seinen Hut nehmen.

Sie kritisieren, Faber habe das auf Kengeter zugeschnittene Bonus-Modell mitgestaltet, das der Auslöser für die Ermittlungen gegen den Börsenchef wegen mutmaßlicher Insidergeschäfte war. In der Krise habe Faber dann zu lange an Kengeter festgehalten. Der neue Chef des Börsenbetreibers, Theodor Weimer, bekräftigte auf der Hauptversammlung seinen Sparkurs. "Wir machen auch vor der Management-Ebene nicht Halt. Wir werden dort bis zu 50 Stellen abbauen."

(rtr)