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Deutscher Chemie- und Pharmakonzern Merck weiter stark

Deutscher Chemie- und Pharmakonzern Merck weiter stark

Der deutsche Pharmakonzern Merck bleibt dank guter Verkaufszahlen in den Schwellenländern und Sparanstrengungen auf Wachstumskurs.

Die Quartalszahlen des zweiten Quartals fallen äußerst positiv aus: Ein stabiler Umsatz von 5.4 Milliarden Euro und ein um 8% gestiegener Nettogewinn auf 628 Millionen Euro ermöglichen dem Konzern eine gute Liquidität. Dadurch wären, laut dem Vorstandchef, mehrere Akquisitionen in nächster Zeit möglich. Bereits erfolgte Übernahmen, wie die Übernahme des britischen AZ Electronics, die unter anderen Teile für Apples iPhones und iPads herstellen, haben sich durchaus positiv auf das Wachstum des Konzerns ausgewirkt. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass Merck mit weiteren Übernahmen versuchen wird, sein Portfolio zu erweiterten und sich breiter aufzustellen.

Wachstum in Schwellenländern stark, in Europa weniger

Besonders in Schwellenländern konnte Merck deutlich wachsen. Die verstärkte Konzentration auf diese Märkte habe sich laut Kley durchaus gelohnt und versprechen auch zukünftig stabiles Wachstum. Anders sieht es beim Wachstum in Europa aus; Das Wachstum im europäischen Markt ist mit lediglich 1.1% Wachstum fast stagniert.

Auch Sparprogramm zeigt Wirkung

Zusätzlich zu den neuen Einnahmequellen zeigt auch das Sparprogramm des Konzerns Wirkung. Merck plant bis 2015 Einsparungen von jährlich 385 Millionen Euro. Im letztem Quartal habe man bereits 20 Millionen Euro einsparen können, berichtet der Finanzvorstand Marcus Kuhnert.

Aufgrund der guten Zahlen aus dem vergangenen Quartal kann Merck an seinen Jahresprognosen festhalten und erwartet einen Umsatz von 10.9 bis 11.1 Milliarden Euro und einen Gewinn von 3.4 Milliarden Euro.

Propecia & Januvia -Bekannte Medikamente von Merck © euroclinix.de