| 08:07 Uhr

Berlin
Dieselkrise setzt Kfz-Gewerbe unter Druck

Berlin. Die Dieselkrise setzt das Kraftfahrzeuggewerbe schwer unter Druck. "Für viele Betriebe ist das existenzbedrohend", sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). "Wir haben zurzeit über 350.000 Euro-5-Diesel-Fahrzeuge auf unseren Höfen stehen mit einem Wert von 4,5 Milliarden Euro, die nur schwer verkäuflich sind. Das sind Verluste von Hunderten von Millionen für den Handel.

Die Dieselkrise setzt das Kraftfahrzeuggewerbe schwer unter Druck. "Für viele Betriebe ist das existenzbedrohend", sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). "Wir haben zurzeit über 350.000 Euro-5-Diesel-Fahrzeuge auf unseren Höfen stehen mit einem Wert von 4,5 Milliarden Euro, die nur schwer verkäuflich sind. Das sind Verluste von Hunderten von Millionen für den Handel.

" Außerdem stimmten die Restwerte bei Leasing-Autos, die zurück an den Handel gingen, nicht mehr. "Es gibt Abschläge von 10 bis sogar 50 Prozent." Die ohnehin niedrigen Margen gerieten für die meist mittelständischen Betriebe damit weiter unter Druck. Dazu kämen noch hohe Rabattzahlungen. "Wir müssen richtig Geld in die Hand nehmen. Aber die finanziellen Mittel der Betriebe sind begrenzt", sagte Karpinski.

(dpa)