| 08:08 Uhr

Berlin
DIHK rechnet mit weniger Wachstum bei Exporten

Berlin. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) senkt wegen zunehmender Barrieren seine Prognose für das Wachstum der Exporte in diesem Jahr. "Wir werden auf fünf Prozent runter gehen mit unserer Exportprognose", sagte DIHK-Außenhandelschef Volker Treier. Zu Jahresbeginn war noch ein Plus von mehr als sechs Prozent vorausgesagt worden. Grund für die Rücknahme sei der zunehmende Protektionismus. "Hier braut sich schon auch ein Gewitter zusammen", sagte Treier. "Das handelspolitische Umfeld ist deutlich schwieriger geworden."

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) senkt wegen zunehmender Barrieren seine Prognose für das Wachstum der Exporte in diesem Jahr. "Wir werden auf fünf Prozent runter gehen mit unserer Exportprognose", sagte DIHK-Außenhandelschef Volker Treier. Zu Jahresbeginn war noch ein Plus von mehr als sechs Prozent vorausgesagt worden. Grund für die Rücknahme sei der zunehmende Protektionismus. "Hier braut sich schon auch ein Gewitter zusammen", sagte Treier. "Das handelspolitische Umfeld ist deutlich schwieriger geworden."

Mittlerweile sieht jede vierte Firma in der Bevorzugung heimischer Konkurrenz oder in Handelshürden ein Risiko für ihre Geschäfte, ergab auch die halbjährliche Umfrage der Auslandshandelskammern unter mehr als 5100 Mitgliedsunternehmen. Zudem treffen die neuen US-Sanktionen gegen Russland und den Iran auch deutsche Betriebe, denen bei Verstößen gegen die Auflagen harte Strafen in den Vereinigten Staaten drohen. Das sei ein "Damoklesschwert", sagte Treier.

(rtr)