Im Land sind weniger Firmen und Bürger pleite.

Insolvenzen : Weniger Firmen und Bürger pleite

() Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im ersten Quartal dieses Jahres in Rheinland-Pfalz leicht gesunken. Bei den Verbraucherinsolvenzen setzte sich der seit Jahren anhaltende Rückgang fort.

Laut dem Statistischen Landesamt stellten 190 Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, drei Prozent weniger als im ersten Quartal 2018. Damit verminderte sich auch die Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze um fast fünf Prozent auf 1507 Beschäftigte. Demgegenüber erhöhte sich das Volumen der Forderungen auf gut 99 Millionen Euro – plus neun Prozent. Die meisten Insolvenzanträge kamen aus der Baubranche und dem Handel.

Die Zahl der Anträge von Verbrauchern lag mit 644 um 15 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.