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| 14:08 Uhr

Bauwirtschaft
Wo Schornsteinfeger messen und Stukkateure verputzen

Freuen sich auf die 18. Auflage der Handwerksmesse „Öko“ vom 23. bis 25. Februar in Trier: HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf (Vierter von links) und Teilnehmer sowie Förderer der Messe.
Freuen sich auf die 18. Auflage der Handwerksmesse „Öko“ vom 23. bis 25. Februar in Trier: HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf (Vierter von links) und Teilnehmer sowie Förderer der Messe. FOTO: Sabine Schwadorf
Trier. Die „Öko“ ist die wichtigste Handwerksmesse der Region: 18. Auflage vom 23. bis 25. Februar in Trier. Von Sabine Schwadorf
Sabine Schwadorf

Als vor 18 Jahren die Öko-Messe als Verbraucher- und Handwerksmesse gestartet ist, da war ökologisches Bauen und Sanieren noch ein Nischenprodukt. Heute, nachdem die Energiepreise stetig gestiegen sind und sie es auch weiterhin tun, ist Nachhaltigkeit gefragter denn je. „Den größten Schub hat die Messe bekommen, als im Jahr 2010 die Energiepreise drastisch gestiegen sind und klar war, dass Hausbesitzer mit alten Häusern und alten Heizungen reagieren mussten, um nicht auf Dauer arm zu werden“, sagt Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Trier als Ausrichter der Öko. 

Dass die Baubranche aktuell  boomt, zeigt die jüngste Konjunkturumfrage der Kammer, bei der mehr als 90 Prozent der Handwerker ein gutes bis sehr gutes Geschäftsklima und volle Auftragsbücher attestierten. „Umso ungewöhnlicher und überraschender ist es auch für uns, dass wir für dieses Jahr nochmals mehr Aussteller gefunden haben und unsere Ausstellungsfläche im Zelt weiter vergrößert haben“, sagt der HWK-Chef. Ein Plus von 20 Prozent auf 151 Aussteller zeigt für die diesjährige Öko vom 23. bis 25. Februar im Trierer Messepark, dass die Messe im Handwerk längst angekommen ist. Und sogar Luxemburger Traditionsbetriebe gehören inzwischen zu den Ausstellern und buhlen um deutsche Kunden. „Unser Qualitätsmerkmal ist es, dass alle Aussteller in einer Handwerksrolle – ob in Trier, Koblenz, im Saarland oder in Luxemburg – eingetragen sein müssen“, sagt Bettendorf. Man konzentriere sich seit Beginn aufs Bauen und Sanieren als Kernthemen der Messe. „Wir verstehen das Konzept als eine Art Wirtschaftsförderung so wie es die Handwerksordnung vorsieht.“

Auf 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und 1000 Quadratmetern Außengelände erleben die Besucher neben den Schwerpunkten in diesem Jahr weitere Themen wie Barrierefreiheit, Einbruchschutz, Ausbildungsberatung durch die HWK, Elektromobilität, Energiemanagement im intelligenten Zuhause, eine lebende Werkstatt der Stukkateurinnung Trier-Saarburg sowie eine Verbraucherberatung der Schornsteinfegerinnung Trier. „Bei unseren Besuchen gibt es immer wieder Detailfragen zu Öfen und Feinstaubbelastung“, sagt Obermeister Klaus Kwiatkowski. Dazu könne die Innung dann beraten.

Info: Die Öko ist Freitag, 23. Februar, von 14 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Öko ist frei. Es gibt einen kostenlosen Shuttle vom Trierer Hauptbahnhof bis zum Messepark. Insgesamt wird es 33 Fachvorträge zu Themen am Bau und im Haus geben, und zusätzlich kann man Elektroautos testen.