Hohe Preise Häufig zu Weihnachten gekauft: Diese Produkte sind besonders teuer geworden

Ein Festessen, Weihnachtsgeschenke und Co.: Mit Weihnachten gehen einige Ausgaben einher. Auch in diesem Jahr muss man sich aufgrund der Inflation auf höhere Preise einstellen.

 Ob die Bescherung dieses Jahr etwas kleiner ausfällt, bleibt abzuwarten.

Ob die Bescherung dieses Jahr etwas kleiner ausfällt, bleibt abzuwarten.

Foto: dpa-tmn/Swen Pförtner

„Oh du fröhliche, oh du selige“: Während es in großen Schritten auf Weihnachten zugeht, steigt bei vielen Menschen die Vorfreude, aber auch die Sorge vor den Kosten, die das Weihnachtsfest dieses Jahr mit sich bringen. Auch vor dem Fest der Liebe macht die Teuerung schließlich nicht halt. Aber was bedeutet das konkret für Konsumentinnen und Konsumenten: Welche typischen Weihnachtsprodukte sind dieses Jahr deutlich teurer als im Vorjahr?

Preise an Weihnachten: Schokolade besonders teuer geworden

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK zufolge wollen drei Viertel der Haushalte mit niedrigem Nettoeinkommen an Weihnachten den Gürtel lieber in puncto Lebensmitteln enger schnallen als auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten. Sparen bei Lebensmitteln ist dabei gar nicht so einfach: Immerhin sind Lebensmittel laut Verbraucherzentrale um 6,1 Prozent teurer als noch im Vorjahr.

Zu Weihnachten sind natürlich die Produkte aus Schokolade besonders gefragt – und hier gibt es einen sehr deutlichen Preisanstieg. Schoko-Waren sind im Vergleich zum Vorjahr nämlich um ganze 12,8 Prozent teurer geworden.

Bei Fleisch und Fleischwaren fällt die Preissteigerung zwar nicht ganz so stark aus, mit vier Prozent macht sie sich dennoch deutlich bemerkbar. Wer auf den alljährlichen Weihnachtsbraten nicht verzichten möchte, legt also wohl oder übel ein paar Euro mehr auf den Tresen.

Weihnachtsgeschenke: Preise für Spielzeug und Bekleidung vergleichsweise weniger stark gestiegen

Freuen kann sich hingegen, wer dieses Jahr Spielzeug oder Bekleidung verschenkt. Bei diesen Produkten fallen die Preissteigerungen etwas milder aus.

Im Vergleich zum Vorjahr ist Spielzeug um 2,9 Prozent teurer geworden. Bei Bekleidung und Schuhen – eine ebenfalls beliebte Geschenkekategorie – sind es 3,1 Prozent.

Keine Abstriche bei Weihnachtsgeschenken

Trotz Inflation und unsicherer Wirtschaftslage will der Großteil der Deutschen bei Weihnachtsgeschenken keine Abstriche machen. Das hat eine kürzlich durchgeführte Befragung des Meinungsforschungsinstitut GfK ergeben. Demnach rechnen 44 Prozent der Befragten damit, das gleiche Budget wie im Vorjahr für Geschenke ausgeben zu können. 25 Prozent gehen sogar von höheren Ausgaben aus.

Unter den Befragten gaben aber auch 31 Prozent an, den ein oder anderen Euro sparen und sich in puncto Weihnachtsgeschenken einschränken zu wollen. Weitere 13 Prozent haben vor, gar keine Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

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