| 10:20 Uhr

Prozess wegen Steuerhinterziehung
Ex-Sparkassenchef Fahrenschon muss vor Gericht

Georg Fahrenschon, aufgenommen im April 2016 beim Deutschen Sparkassentag in Düsseldorf. Damals war er noch Präsident des Sparkassenverbandes.
Georg Fahrenschon, aufgenommen im April 2016 beim Deutschen Sparkassentag in Düsseldorf. Damals war er noch Präsident des Sparkassenverbandes.
München. Aufgrund seiner Steueraffäre hatte Georg Fahrenschon im November 2017 sein Amt als Sparkassenpräsident niedergelegt. Nun muss er sich auch gerichtlich deswegen verantworten.

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon kommt wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Das Amtsgericht München hat einen zweitägigen Strafprozess angesetzt, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte.

Der frühere bayerische Finanzminister und CSU-Politiker hatte seine Steuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2014 verspätet abgegeben, wie er eingeräumt hatte. Er bezog als Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands ein sechsstelliges Gehalt, außerdem hatte er mehrere lukrative Aufsichtsratsposten inne.

Fahrenschon hatte wegen der Affäre seinen Spitzenposten bei den Sparkassen räumen müssen. Nun muss er am 26. April auf der Anklagebank Platz nehmen, das Urteil ist für den 3. Mai terminiert.

(das/dpa)