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So stehen die Standorte der Region im deutschlandweiten Ranking da

Wirtschaft : So stehen die Standorte der Region im deutschlandweiten Ranking da

Zwei Orte in der Eifel stechen beim deutschlandweiten Standortranking des Wirtschaftsnetzwerks „Die Deutsche Wirtschaft“ besonders heraus. Wir stellen die Gründe dar und wo die anderen heimischen Dynamikstandorte liegen.

Mit einer Verbesserung seiner Position um 1042 Platzierungen hat Dudeldorf in der Region Trier von seiner unternehmerischen Dynamik her den Kracher schlechthin geliefert. Das hat das jüngste Ranking des nach eigegen Angaben unabhängigen und überparteilichen Wirtschaftsnetzwerk „Die Deutsche Wirtschaft“ (DDW) ergeben. Der Eifeler Ort mit seinen rund tausend Einwohnern gehört damit zu den Kommunen deutschlandweit, die sich am stärksten verbessern konnten.

Das Ranking entsteht aus einer Bewertung der wichtigsten Unternehmen am Standort und einer Benotung der Unternehmen für den Standort. Von gut 3800 bewerteten Standorten insgesamt in der Bundesrepublik liegt die Eifelgemeinde zwar insgesamt auf Rang 1555, aber mit drei Top-Unternehmen und dem Platzhirsch Fabry’s Food & Snack gibt es immerhin drei bewertete Top-Betriebe. Innerhalb der Region Trier liegt Dudeldorf auf dem zwölften Rang.

Spitzenreiter aus der Region ist die Stadt Trier auf Rang 180 bundesweit. Mit 24 Top-Unternehmen hat sie sich jedoch leicht um 13 Ränger verschlechtert, JTI Interntational ist das wichtigste Unternehmen vor Ort. Es folgt Wittlich auf Rang 383. Es verbessert seine Lage mit neun Top-Betrieben (unter anderem Simon Fleisch) um 126 Plätze. An dritter Stelle kommt Bitburg auf Rang 604 bundesweit mit sieben Topbetrieben (Bitburger Holding) und einer Verbesserung um 65 Plätze.

Folgende Standorte der Region Trier wurden bewertet:

  • Föhren (Rang 821), wichtige Firma laut DDW am Standort: IT Haus
  • Trierweiler (848): Türelemente Borne
  • Morbach (1024): Papier Mettler
  • Bernkastel-Kues (1043): Peter Mertes
  • Prüm (1300): Tesla Grohmann Automation
  • Daun (1359): TechniSatGruppe
  • Kelberg (1493): Becton Dickinson Rowa
  • Konz (1543): Volvo Construction
  • Dudeldorf (1555): Fabry’s Food & Snack
  • Laufeld (1577): Josef Meeth Fensterfabrik
  • Densborn (1986): CC-Pharma
  • Hillesheim (2216): Bilstein & Siekermann
  • Lünebach (2276, Neu), Hahn & Hahn
  • Schweich (2423): Greisler Gebäudeservice
  • Mehren (2519, Neu): Apranorm
  • Salmtal (2524): Unilux
  • Traben-Trarbach (2533): Franz Wilhelm Langguth Erben
  • Irrel (2605): Kohl GmbH
  • Gerolstein (2818): Gerolsteiner Brunnen
  • Ayl-Biebelhausen (2848): Biebelhausener Mühle
  • Weinsheim (2871): Prüm Türenwerke
  • Wasserliesch (3032): Parts Europe
  • Jünkerath (3069): Ergocast
  • Hermeskeil (3165): Teba Hansen
  • Welschbillig (3429): LSLAGRI
  • Longuich (3431): Rhomberg Sersa
  • Mertesdorf (3513): Omnibus-Verkehre-Becker
  • Saarburg (3517): Saarburger Reisedienst
  • Üxheim (3606): Portland Zementwerk Wotan
  • Stadtkyll (3676, Neu): Backes
  • Dreis-Brück (3687): Nürburg-Quelle
  • Geichlingen (3688): Möbelhaus Thiex

Im Vergleich zu den bisherigen Standortrankings des DDW seit 2017 blieb diemal kaum ein bewerteter Ort unverändert. 256 Orte konnten sich neu im Städtevergleich platzieren. Zudem hat sich die Unternehmenslandschaft und dadurch die Anzahl der Top-Unternehmen an den Standorten verändert. Auch sind viele hundert neue Bewertungen durch die ansässigen Unternehmer und Führungskräfte eingegangen. Weitestgehend unverändert bleiben – naturgemäß aufgrund ihrer hohen Unternehmensanzahl – die Spitzenpositionen in den Top-Ten. Es führt Hamburg, gefolgt von München, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf.