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| 19:35 Uhr

Gewerkschaften
Trierer Beschäftigte beteiligen sich an den Warnstreiks der IG Metall

Warnstreiks gibt es in diesen Tagen auch in Trier.
Warnstreiks gibt es in diesen Tagen auch in Trier. FOTO: Maurizio Gambarini/dpa / dpa
Trier. Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie streiken derzeit für höhere Löhne - auch in der Region Trier, wo die IG Metall am heutigen Dienstag bei GKN/Driveline Trier von 13.30 bis 14.30 Uhr zum Ausstand aufruft.
Sabine Schwadorf

„Die IG Metall Trier ruft die Beschäftigten der GKN/Driveline Trier auf, sich am Warnstreik zu beteiligen“, sagt der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Trier, Christian Z. Schmitz. Damit will die Gewerkschaft sowohl die Beschäftigten aus der Früh- und Spätschicht, als auch aus der Tagschicht erreichen und zum Ausstand aufrufen. Die Beschäftigten der GKN/Driveline Trier machen damit den regionalen Auftakt zu den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie. Gewerkschaftsfunktionär Schmitz rechnet mit 300 Kollegen im Ausstand. Mit Trier befinden sich auch alle übrigen deutschen GKN-Standorte im Warnstreik, um den Forderungen der IG Metall Nachdruck zu verleihen.

Die IG Metall in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland droht derweil den Arbeitgebern mit einer Ausweitung der Warnstreiks. Wenn es kein Ergebnis bei der nächsten Verhandlung am 18. Januar gebe, „dann werden wir die Schraube noch ein Stückchen anziehen“, sagte Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jörg Köhlinger am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. „Das kann bedeuten, dass wir die Warnstreiks ausweiten auf 24 Stunden.“ Am Dienstag legten allein in Saarbrücken zwischen 2500 und 3000 Beschäftigten nach Angaben der Gewerkschaft die Arbeit vorübergehend nieder. Weitere Aktionen waren in dem Bezirk geplant.

Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und eine Option auf befristete Senkung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden. Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen bei der Senkung der Arbeitszeit zusätzlich einen Teillohnausgleich erhalten. Die Arbeitgeber lehnen vor allem den letzten Punkt ab. Sie hatten ein Angebot vorgelegt, das die IG Metallzurückwies. Hessenmetall und Pfalzmetall hatten am Montag davor gewarnt, den Konflikt zu verschärfen. Für den 18. Januar sind die nächsten Verhandlungen für die 400 000 Beschäftigten der Branche in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Saarbrücken geplant.