Warum sind Sachwertanlagen die Zukunft?

Geldanleger : Warum sind Sachwertanlagen die Zukunft?

Nicht immer sind wir Menschen davon begeistert, dass die Zinsen niedrig wie nie sind. Warum können Geldanleger auf Dauer auch in der nahen Zukunft nicht erwarten, dass die Zinsen wieder ansteigen werden?

Keine Frage - die Wirtschaft soll angekurbelt werden. Schließlich sind wir nicht nur in Deutschland davon abhängig, dass der Wirtschaftsmotor weiterhin auf Hochtouren läuft. Wenn die Zinsen auf einem niedrigen Niveau sind, beflügelt dieser Aspekt auf mehrere Weise die Wirtschaft. Wie genau stellt sich dieser Sachverhalt dar?

Niedrige Zinsen motivieren Investoren

Wenn Sie sich für praktisch einen Nullzins oder für sehr geringe Zinssätze Geld bei der Bank borgen können, motiviert dies manchen Investor. Schließlich bedeutet es einen erheblichen Unterschied, ob Sie für 2 % Zins also 200 Euro für geliehenes Geld bezahlen oder für 6 % Zinsen eben 600 Euro im Jahr. Genau durch diesen Aspekt können auch Niedrigverdiener sich Geld bei der Bank borgen, weil sie sich die monatliche Rückzahlrate der Kredite besser leisten können. Für Großinvestoren macht sich dies richtig stark bemerkbar. Sie kurbeln durch ihre Investitionen in großem Maße die Wirtschaft an. Das sorgt dafür, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Wenn wir in Deutschland mit vielen Beschäftigten überzeugen können, steigt auch die Investitionsbereitschaft der Verbraucher. Das kurbelt zusätzlich die Wirtschaft an - unser BIP (Brutto-Inlands-Produkt) steigt. All dies sind also, sehr vereinfacht dargestellt, sehr positive Auswirkungen der niedrigen Zinsen auf unsere gesamte Wirtschaft.

Wie sieht es mit dem Sparer aus?

Des einen Freud - des anderen Leid: Der Sparer erhält deutlich weniger Zins für seine Ersparnisse, die er auf seinem Sparbuch anlegt. Natürlich motiviert dies so manchen Geldanleger dazu, dass er sein Geld lieber ausgibt, als es bei der Bank zur Anlage vorzulegen. Schließlich sind 0,50 oder 1,00 % Zinsen nicht gerade eine große Motivation für den Sparer, wenn er diesen positiven Zinssatz derzeit auf risikolose Sparprodukte überhaupt erhält.

So hört man so manchen Sparer sagen: "Da gebe ich lieber mein Geld für eine Reise aus als es zur Bank zu bringen" oder "Jetzt lege ich meine Ersparnisse doch gleich unter das Kopfkissen!" Wenn also der deutsche Verbraucher sein Geld in Konsumgüter und Dienstleistungen investiert, kurbelt er damit automatisch zusätzlich die Wirtschaft an. Das heißt somit, dass die niedrigen Zinsen auch durch die mangelnde Sparbereitschaft die Wirtschaft zusätzlich ankurbeln. Was aber bleibt als Lösungsweg für den Sparer, der sein Geld doch bei der Bank verwahren lassen will?

Sachwerte sind die Lösung der Zukunft für den Investor

Natürlich ist es längst kein Geheimnis mehr, dass so manche Geldanlage darin mündet, sich in Sachwerten einzukaufen. Was heißt das genau für Sie? Ganz einfach: In Sachwerten können Sie sich vorstellen, in drei Arten Ihr Geld anzulegen. Das sind Rohstoffe, Aktien und Immobilien. Welche Vorteile bringen diese Arten der Sachwertanlagen und ist diese Investition absolut ohne Risiko zu betrachten? Natürlich sollte man immer bedenken, dass Sie, egal in welchen Sachwert Sie Ihr Vermögen auch anlegen möchten, einen langfristigen Anlagehorizont anstreben sollten. Was heißt langfristig? Sicher ist es keinesfalls zu empfehlen, sich auf 5 Jahre oder einen noch kürzeren Zeitraum mit Aktien, Immobilien oder Rohstoffen einzudecken. Wir zeigen Ihnen jetzt auf, worin genau die Unterschiede dieser Sachwertinvestitionen liegen.

Die Aktie - beteiligen Sie sich an verschiedenen Unternehmen

Wer sich als Aktionär in ein Unternehmen einkauft, kann am Erfolg des Unternehmens partizipieren. Allerdings sind die Lorbeeren, die Sie als Aktionär ernten dürfen, durchaus mit Risiken verbunden. Wenn Sie bedenken, dass Sie als Aktionär am Gewinn der Firma beteiligt sind und sogar in jedem Jahr eine Dividende erhalten können, müssen Sie auch die Verluste im Unternehmen, die ggf. entstehen können, mittragen. Nicht immer geht es jedem Unternehmen gut - nicht immer schreibt die Firma, in die Sie sich eingekauft haben, schwarze Zahlen. Es gibt Unternehmenspleiten oder unaufhaltsame Konkurrenz-Situationen, die sich in einem fallenden Aktienkurs widerspiegeln. Genau aus diesem Grunde sollte Ihnen klar werden, dass die große Chance auf gute Gewinne auch mit erheblichen Risiken verbunden ist. Auf lange Sicht hinweg betrachtet lohnt sich jedoch meist die Investition in Aktien. In den meisten Fällen können Sie hierbei mit Erträgen von ca. 6 % pro Jahr rechnen, wenn Sie einen Zeitraum von mindestens 8-10 Jahre betrachten. Wer mehr in Sachen Aktienanlagen und Vermögensaufbau erfahren will, für den gibt es auf www.aktiendepot.com detailliertere Informationen.

Ist die Immobilie die Geldanlage der Zukunft?

So mancher von uns deutschen Bürgern träumt vom Eigenheim, bei dem er sich die dauerhaften Mietbelastungen ersparen kann. Allerdings ist auch die Investition von Kapitalanlegern der Immobilie oftmals eine lukrative Angelegenheit. Diese Kapitalanleger kaufen sich eine Immobilie und vermieten diese, damit sie regelmäßig die Mieterträge generieren. Dagegen können Darlehenszinsen und Aufwendungen sowie Instandhaltungskosten gegengerechnet werden. Somit entsteht eine gute Einnahmequelle, die nicht selten zu ca. 2 -4 % (durch die Mieterträge) verzinst ist. Allerdings gilt auch in Sachen Immobilienanlagen: Die eierlegende Wollmilchsau sind auch Wohnungen und Häuser keinesfalls. Warum?

Bei Immobilien zählt: die Lage, die Lage, die Lage! Nicht jede Immobilie kann gut vermietet werden. Außerdem müssen permanent Investitionen getätigt werden, was auch bedeutet, dass der Besitzer eines Objektes stets gute Rücklagen bilden muss. Reparatur-Kosten von Immobilien bewegen sich nicht selten im 5-stelligen Bereich. Aus diesem Grunde muss auch der Immobilienbesitzer einen sehr langfristigen Anlagehorizont fokussieren, wenn er mit einer Immobilie nachhaltig sein Vermögen vermehren will. Fakt ist, dass die inflationsgeschützte Anlageform einer Immobilie viele solide Bürger, völlig zurecht, begeistert. Die Nebenkosten sind zwar bei der Investition nicht zu verachten, allerdings spricht dennoch einiges dafür, sich an einem soliden Objekt in guter Lage zu beteiligen.

Gold, Silber und andere Edelmetalle - sind sie die Lösung zur Vermögensvermehrung?

Keine Frage - Gold gilt stets als sicherer Hafen, wenn Sie Ihr Geld vermehren möchten. Ist es nicht schon immer in der deutschen Gesellschaft Fakt gewesen, dass Gold als krisensicherer Hafen bei Wirtschaftskatastrophen und großen Inflationen galt? Ja! Ja und Nein - denn der Goldpreis unterliegt den gleichen Schwankungen wie Sie diese bei der Entwicklung von Aktienkursen beobachten können. Legen Sie sich einfach einmal einen Chart vom Gold neben einen Chart von einem deutschen Aktienwert. In der Summe werden Sie dabei die gleiche Volatilität erkennen. Das heißt, dass auch Edelmetalle mit einen großen Auf und Ab so manchem Anleger das Leben erschweren können. Schließlich stellt der Gold- , Silber- und Platinpreis ganz sicher eines nicht dar: Den immer steigenden Wert, mit dem jeder Investor sein Geld sehr schnell und nachhaltig vermehren kann. Sie sehen also an dieser Tatsache sehr schnell: Auch wenn Sie auf Gold oder Silber setzen, müssen Sie mit Kursschwankungen rechnen. Außerdem bleibt bei Edelmetallen noch ein Aspekt übrig, der keinesfalls von der Hand zu weisen ist: Wenn Sie den Goldbarren oder die Silbermünze in Ihr Schließfach legen, müssen Sie daran denken, wie Sie bei einer großen Wirtschaftskrise diesen Wert wieder zu Bargeld machen können. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass der An- und Verkaufskurs von diversen Edelmetallen durchaus einen großen Unterschiedsbetrag aufweist. Diesen Betrag in Form der großen Spanne müssen Sie erst einmal verdienen, indem das Gold um 2-5 % in seinem Wert steigt. Bitte beachten Sie also immer diese Preisspanne, die Sie, wenn Sie händisches Edelmetall in Ihr Schließfach legen, erst einmal erwirtschaften müssen, damit Sie mit Edelmetallen Ihr Vermögen vermehren.

Diversifikation - das Zauberwort der Geldanlage

Welche Erkenntnisse können Sie aus diesem Artikel für sich gewinnen? Ganz einfach - egal, ob Sie Ihr Geld zu schlechten Zinsen auf Ihr Sparbuch legen, ob Sie es ausgeben oder in Sachwerte investieren: Bitte setzen Sie niemals alles auf ein Pferd. Wir alle sollten Rücklagen für kurzfristige Investitionen bilden. Was ist, wenn das Auto erneuert werden muss oder wir unerwartet mit Verdienstausfällen rechnen müssen? Das Leben kostet Geld - wir alle sollten deshalb Reserven bilden.

Allerdings bringt es auch nichts, jeden Groschen zu sparen. Schließlich leben wir nur einmal und sollten den Augenblick genießen, indem wir uns auf Reisen begeben und uns die Dinge gönnen, die für uns Lebensqualität bedeuten.

Wie sieht es dann noch aus, wenn wir in Sachwerte investieren möchten? Wer alles auf Aktien setzt fällt auf die Nase, wenn die Kurse in den Keller purzeln. Immobilien zeigen, dass das Geld langfristig gebunden ist und so manches Objekt nicht leicht zu veräußern ist. Bei Rohstoffen ist die Lage recht ähnlich - der Notgroschen an Gold sollte wirklich nur für die eiserne Reserve dienen. Wie Sie sicher wissen, können nicht nur die Kurse von Aktien erheblich schwanken, sondern auch Gold oder Silber unterliegt einem großen Auf und Ab, was ein gewisses Risiko für den Investor bedeutet.

Somit zählt: Die richtige Mischung macht es aus! Nur, wenn Sie Ihr Vermögen solide streuen und wissen, dass sich niemals alle Asset-Klassen in die gleiche Richtung entwickeln werden, können Sie beruhigt sein. Es ist, wie immer im Leben: Einseitige Ernährung ist ungesund, zu viel Sonne ist ebenso schlecht wie nur Regen. Wir sollten uns bewegen und das mit Sinn und Verstand, wogegen absolute Sport-Fanatiker Ihrer Gesundheit auch nicht unbedingt einen großen Dienst erweisen. Sie sehen also: Das Glück liegt im goldenen Mittelweg! Streuen Sie also Ihr Vermögen und Sie werden niemals ausrutschen.

Fazit

Es stellt eine große Herausforderung dar, das Geld richtig anzulegen. Doch ist es wirklich unmöglich sein Geld in Form von guten Sachwerten trotz niedriger Zinsen gut für sich arbeiten zu lassen? Nein - sicher nicht!

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