Neue Ära für Weinbaudomäne Trier

Neue Ära für Weinbaudomäne Trier

Die Zeiten staatlicher Subventionierung sind vorbei. Im Avelertal (Stadtteil Kürenz) weht jetzt der Wind der Marktwirtschaft: Die Weinbaudomäne Trier sollen auf eigenen Beinen stehen. Morgen, Samstag, stellt sie sich mit einem Tag der offenen Tür dem Publikum vor.

Die neue Domäne ist hervorgegangen aus einem 1896 gegründeten preußischen Musterbetrieb, der fortschrittliche Methoden in Weinbau und Kellerwirtschaft entwickelte. Der Versuchsbetrieb lebt im Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues fort. Der denkmalgeschützte Domänenkomplex im Avelertal beherbergt nun einen Wirtschaftsbetrieb des Landes, der sich selbst tragen soll. Zur Domäne gehören 30 Hektar Rebflächen in Kürenz (Avelsbacher Hammerstein) und am Petrisberg (z. B. St. Maximiner Kreuzberg, Deutschherrenköpfchen). Angebaut wird überwiegend Riesling. Die Jahresproduktion liegt bei rund 230.000 Flaschen). (rm.)