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Mainz
Neun Tage Zeit zum Abschied von Kardinal Karl Lehmann

Mainz. In einem Beileidstelegramm zum Tod von Kardinal Karl Lehmann hat Papst Franziskus die Offenheit und verbindende Kraft des Geistlichen gewürdigt. „Stets war es sein Anliegen, offen zu sein für die Fragen und Herausforderungen der Zeit“, heißt es in der am Montag in Rom veröffentlichten Erklärung. Ausgehend von der Botschaft Christi habe er Antworten und Orientierung gesucht, „um die Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und über die Grenzen von Konfessionen, Überzeugungen und Ländern hinweg das Verbindende zu suchen“. In seinem langjährigen Wirken als Theologe und Bischof wie auch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz habe Lehmann das Leben von Kirche und Gesellschaft mitgeprägt.

  In einem Beileidstelegramm zum Tod von Kardinal Karl Lehmann hat Papst Franziskus die Offenheit und verbindende Kraft des Geistlichen gewürdigt. „Stets war es sein Anliegen, offen zu sein für die Fragen und Herausforderungen der Zeit“, heißt es in der am Montag in Rom veröffentlichten Erklärung. Ausgehend von der Botschaft Christi habe er Antworten und Orientierung gesucht, „um die Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und über die Grenzen von Konfessionen, Überzeugungen und Ländern hinweg das Verbindende zu suchen“. In seinem langjährigen Wirken als Theologe und Bischof wie auch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz habe Lehmann das Leben von Kirche und Gesellschaft mitgeprägt.

Das Bistum Mainz hat die Vorbereitungen für die Aufbahrung des Kardinals und für die Beisetzung am Mittwoch nächster Woche aufgenommen. Die Aufbahrung am heutigen Dienstag in der Seminarkirche werde den Gläubigen die Möglichkeit geben, sich persönlich von dem Verstorbenen zu verabschieden, sagte Domdekan Heinz Heckwolf am Montag. Auch ein Kondolenzbuch wird dort ausgelegt.

Der am Sonntag gestorbene Kardinal Lehmann wird der vierte Bischof sein, der in der 1925 angelegten Westkrypta des Mainzer Doms beigesetzt wird – nach Ludwig Maria Hugo (1935), Albert Stohr (1961) und Hermann Volk (1982). Der Tag der Beisetzung des Geistlichen in Mainz beginnt um 14 Uhr mit einem Trauerzug von der Seminarkirche durch die Augustinerstraße zum Markt. Zum Requiem ab 15 Uhr im Dom werden etwa 300 der gut 980 Sitzplätze reserviert sein.