Nürburgring: ADAC-Sportpräsident Tomczyk fordert schnelle Entscheidungen

Nürburgring: ADAC-Sportpräsident Tomczyk fordert schnelle Entscheidungen

„Am Nürburgring muss endlich wieder eine klare, berechenbare Linie für die Zukunft erkennbar werden“: Das fordert Hermann Tomczyk, der Sportpräsident des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), im Interview mit dem Trierischen Volksfreund.

Der 61-jährige Oberbayer plädiert am Ring für eine Konzentration aufs Kerngeschäft: "Eine Lösung kann nur so aussehen, dass man die Strecke wieder von dem Umfeld abkoppelt, das nicht direkt mit dem Betrieb einer Strecke zu Renn- oder Testzwecken zu tun hat."

Tomczyk glaubt nicht, dass die Traditionsrennstrecke in der Eifel auf Formel-1-Rennen angewiesen ist: "Als Strecke ist der Nürburgring so gut aufgestellt, dass er auch ohne Formel 1 leben könnte." Zuversichtlich zeigt sich Tomczyk, dass die Rallye Deutschland auch über das Jahr 2012 hinaus in der Region Trier stattfinden wird: "Ich gehe davon aus, dass es rund um Trier weitergeht. Wir haben intern im ADAC von 2012 an eine Drei-Jahresplanung für die Rallye Deutschland aufgestellt."