PR-Redaktion: Den richtigen Handwerksberuf finden!

PR-Redaktion : Den richtigen Handwerksberuf finden!

Wer sich für eine handwerkliche Ausbildung entscheidet, hat zunächst im Wortsinn die Qual der Wahl. Über 150 anerkannte Ausbildungsberufe gibt es im Handwerk.

Diese reichen von A wie Änderungsschneider bis Z wie Zweiradmechaniker. Im Handwerk werden laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mehr als

417 000 Menschen bundesweit ausgebildet.

Das Handwerk bietet über 150 Ausbildungsberufe aus den Bereichen Bau, Holz, Metall/Elektro, Bekleidung, Nahrung, Gesundheit, Glas und Papier an. Hier sind alle willkommen, die bereit sind, sich in einer abwechslungsreichen und interessanten Berufswelt zu bewähren. Die Ausbildung im Handwerk ist in den vergangenen Jahren anspruchsvoller und vielseitiger geworden – und sie lässt sich ganz gezielt ergänzen, zum Beispiel durch Zusatzqualifikationen oder auch Auslandsaufenthalte.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt auf ihrem Webportal www.abi.de unter der Rubrik „Links“ eine Auswahl von Internetangeboten zum Thema Berufswahl von bundesweit anerkannten Institutionen und Verbänden bereit. Wer sich darüber hinaus über die Möglichkeiten im Handwerk informieren möchte, kann auf der Webseite www.handwerk.de speziell für angehende Lehrlinge aufbereitete Auskünfte abrufen. Genau wie in anderen Berufen sollten auch im Handwerk künftige Lehrlinge bereits die Schulzeit nutzen, um mit Praktika in einzelne Berufe hineinschnuppern zu können. Diese Praktika stellen zudem eine gute Chance dar, erste Kontakte zu möglichen späteren Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. Neben den ohnehin im Lehrplan vorgesehenen Berufspraktika können Schüler auch die Ferien für ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb nutzen.

Neben den Handwerkskammern als Ansprechpartner kann man hier auch die oben genannten Internet-Portale und -Datenbanken für die Recherche nach Praktikumsmöglichkeiten nutzen. Die meisten Auszubildenden gibt es nach Angaben des ZDH derzeit in folgenden Berufen: Automechatroniker, Friseure, Maler und Lackierer, Elektroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metallbauer, Tischler, Bäcker, Feinwerkmechaniker und Maurer. Auch IT-Kenntnisse sind wichtig. Verbände und handwerksnahe Institutionen weisen darauf hin, dass in fast allen Handwerksberufen Computerkenntnisse immer wichtiger werden. Nicht selten gehört der Einsatz von Computern und vom Internet auch im Handwerk zum Arbeitsalltag.

Mehr von Volksfreund