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Der dritte Kochabend: Frauenpower am Herd

Der dritte Kochabend: Frauenpower am Herd

Heute präsentieren wir Ihnen ein köstlich-fruchtiges Drei-Gänge-Menüs von Team 3: Janine und Francesca kochen für ihre Mitstreiter.

Janine und Francesca verstehen es, Vorfreude auf ihr Menü zu wecken: Der Tisch ist hübsch in den Farben Weiß, Schwarz und Lila gedeckt, auf dem Kaminsims versprechen die weißen Lettern auf einer Schiefertafel einen genussreichen dritten Kochabend: Lillet Wild Berry zur Begrüßung, ein Amuse Gueule, thailändische Garnelen mit Wassermelonensalsa, Rinderfilet an Whiskeyrahmsauce mit Pommes duchesse und Bohnen im Speckmantel sowie Dreierlei im Glas, ist darauf zu lesen.

Das alles klingt ebenso verheißungsvoll wie das Klappern der Pfannen und Töpfe in Janine Münichs, 42, Küche. Erst seit rund drei Stunden sind die beiden Freundinnen, die sich vor drei Jahren noch spinnefeind waren, am Kochen. "Ich habe noch bis heute Mittag gearbeitet", sagt Franzi, 35, so wird die quirlige Physiotherapeutin genannt. Janine ist Bundespolizistin und ihr Chef hat offenbar ein Herz für den Kochwettbewerb von Edeka Südwest und dem Trierischen Volksfreund. Trotz Urlaubssperre wegen des G7-Gipfels hat er Janine frei gegeben. In der Küche zischt und brutzelt es mittlerweile. Franzi brät Seegras in Butter an, nur noch Pfeffer gibt sie hinzu. Auf Salz verzichtet sie, denn das Meer hat die grünen Stängel bereits gewürzt. Die Appetit anheizende Gaumenfreude wird auf Teller in Muschelform geparkt und mit einer Jakobsmuschel gekrönt - bis Jenny und Norbert, Richie und Udo sowie Hilli und Steffen das exotische Amuse Gueule kosten.

"Schön angerichtet", loben die Gäste. "Super", meint Richie. "Aber ich habe euch erwischt. Eine muss verliebt sein!" Verliebten Köchinnen wird ja bekanntlich unterstellt, Essen zu versalzen. Denn für Richies Empfinden war das Seegras zu salzig. Franzi erklärt, dass dies die Eigennote der grasähnliches Meeresprodukts ist. Udos Geschmack hingegen haben die Eifeler Frauen hundertprozentig getroffen: "Damit kann man mich den ganzen Abend versorgen. So könnte es weitergehen", sagt der Gastwirt aus Newel. Die Schiefertafeln mit der Aufschrift "Kochen mit Herz" auf denen die Muschelteller standen, stammen übrigens von Franzis Zuhause. "Die Hausfront wird neu gemacht und der Schiefer wurde abgeschlagen", erzählt die zweifache Mutter.

Die Kreativität der beiden Dauner Frauen schlägt sich auch beim Zubereiten des Hauptgerichts nieder: Anders als geplant landen die von Schinken umwickelten Bohnen ruckzuck in der Pfanne mit Butter. Einen Tag zuvor haben Janine und Franzi von oben bis unten ihre Einkaufsliste im Edeka Jax in Daun abgehakt, in Sicherheit schwelgend, dort erstklassige Zutaten zu bekommen. "Da kennen wir uns aus", sagt Janine. Ohne Einkaufsliste ziehen die beiden Powerfrauen übrigens nie los. Auch die Herzoginnenkartoffeln haben sie 24 Stunden vorher aus Kartoffelpüree zubereitet und da eine ansprechende Präsentation zu einem perfekten Menü gehört, haben die Hobbyköchinnen im Internet nach Tipps gestöbert. Stoffservietten haben sie als "Lilie" und "Turm" gefaltet, sich dann für die Blumenvariante entschieden und einen guten Rat mit aufgenommen: "Wir haben die Tischkarten so gestellt, dass jeder beim ersten Blick auf den Tisch sieht, wo er sitzt, ohne umherlaufen zu müssen", sagt Janine.

Seit 2012 wohnt sie mit ihrem Freund und den beiden Kindern Lina, 12, und Jule, 10, in dem Eigenheim in Pützborn. Zurück an den Herd: Die größte Herausforderung an diesem Abend ist für beide die Temperatur des Rinderfilets. Das Finale der Niedriggarmethode bringt vor allem Franzi ins Schwitzen. Während die Zahl auf dem Fleischthermometer leicht sinkt, steigt ihr Adrenalinpegel. Janine kümmert sich um die Whiskeyrahmsoße, gleichzeitig legt die Backofenhitze einen knusprigen Mantel um die Kartoffelspezialität. Lina wirft ein: "Wenn wir wieder was probieren dürfen, rufst du mich." Jule, die sich an diesem Abend als fleißige Helferin entpuppt, fiebert mit. Schon beim Verteilen des Fleisches auf den Tellern ahnen beide, dass die Temperatur nicht optimal ist. Nach dem zweiten Gang erntet das Frauenteam erst einmal viel Lob: "Geschmacklich sehr gut", sagt Richie. "Die Kartoffelröschen werde ich in meinen Kochplan mit aufnehmen", meint Norbert. "Für dieses Fleisch braucht man keine Zähne, super", schwärmt Steffen. Hauptkritikpunkt wie erwartet: Bisschen kühl. Das ärgert Janine und Franzi natürlich.

Aber spätestens beim Schlemmen des Dreierleis im Glas vertreiben die süßen Verführer den leichten Unmut der beiden Frauen. Auf dem Dessertteller gesellt sich eine sündige Creme Brûlée zu einem Schokotörtchen und einem Mango-Chili-Sorbet, das Gegensätze in sich vereint. Gegensätzlich fallen auch die Bewertungen aus: "Das süßscharfe Sorbet ist nicht so mein Ding", meint Norbert. Hilli findet diese Kombi sehr lecker. "Die würde ich alle drei noch einmal essen", sagt jemand bevor die Partner der Hobbyköchinnen auftauchen und am Tisch Platz nehmen. Der genussreiche Abend in der Eifel klingt gemütlich aus.

Die vierte und letzte Runde des Kochwettbewerbs von Edeka Südwest und dem Trierischen Volksfreund findet bei Norbert und Jenny Lundgren im Moselort Trittenheim statt.