1. PR
  2. Edeka

Zum Finale ein Blick in die Töpfe des Sternekochs

Zum Finale ein Blick in die Töpfe des Sternekochs

Rund eine halbe Stunde Autofahrt von Trier entfernt liegt in einem Seitental bei Naurath/Wald die Gourmetresidenz St. Urban. An diesem Flecken Erde, der dem Wort idyllisch mehr als gerecht wird, scheinen Gras und Bäume besonders grün.

Rund eine halbe Stunde Autofahrt von Trier entfernt liegt in einem Seitental bei Naurath/Wald die Gourmetresidenz St. Urban. An diesem Flecken Erde, der dem Wort idyllisch mehr als gerecht wird, scheinen Gras und Bäume besonders grün.

Wo nur Vogelzwitscher die Ruhe durchkreuzt, hat Sternekoch Harald Rüssel vor gut zwanzig Jahren sein Lebenswerk errichtet: "Aus einer alten Mühle haben wir ein Refugium des guten Geschmacks geschaffen und dabei Charakter und Charme des traditionsreichen Anwesens bewahrt", heißt es auf der Internetseite des Landhauses. Ein Satz der genau beschreibt, was die Gäste erwartet. Mittwochs ist eigentlich Ruhetag, doch für die Teilnehmer des Kochwettbewerbs - Hilli und Steffen aus Konz, Richie und Udo aus Trierweiler und Newel, Franzi und Janine aus Daun, Norbert und Jenny aus Trittenheim - macht Familie Rüssel eine Ausnahme. Mehr noch. Der zigfach ausgezeichnete Koch und Autor zahlreicher Kochbücher lässt sich an diesem Abend sogar in die Töpfe schauen.


Vorher heißt der Profi die Hobbyköche, die sich für den genussvollen Abend im Feinschmeckerlokal in Schale geworfen haben sowie Vertreter von Edeka Südwest und des Trierischen Volksfreunds, auf der Terrasse am See willkommen. Ein Kellner serviert charmant prickelnden Sekt oder die alkoholfreien Alternative, einen Trauben-Secco. Die Gäste kleben dem Sternekoch an den Lippen während er von den Anfängen seiner Selbständigkeit erzählt, die von Mut, einer Menge Arbeit und einer gebrauchten Küche geprägt waren. Heute zählt sein Restaurant zu den besten Landküchen bundesweit.

Dass er vorwiegend regionale Produkte verarbeitet und selbst jagt, hat sich längst herumgesprochen. Wie und wo kocht ein Sternekoch? Das erfährt die Wettbewerbsgruppe hautnah. Rüssel bittet in sein Revier, vorwiegend aus Edelstahl. Vor den Augen der wissbegierigen Gruppe löst er einen Rehrücken aus, gibt unter anderem Kaffeebohnen und Zimt in einen Mörser, um dann alles klein und später auf die tiefrote Wildspezialität zu reiben. Und Rüssel schwärmt von seinem unentbehrlichen Wecker und dem ebenso unentbehrlichen Warmhaltegerät, die zum entspannten Kochen beitragen. "Man stellt die Teller in das Gerät, es wird nur 60 Grad warm und das heißt, das Essen bleibt warm, gart aber nicht mehr nach", erklärt Rüssel seinen liebgewonnenen Küchenhelfer. "Sieht ja alles so ähnlich aus wie bei uns, wenn wir kochen", ulkt Richie. Der Hunsrücker Sternekoch hat noch mehrere alltagstaugliche Tipps für die "Kochen mit Herz"-Teilnehmer parat: "Kaufen Sie frühzeitig ein", rät er. "Am besten ein paar Tage vorher." Das gelte nicht für Fisch, der müsse frisch am Tag, an dem er verarbeitet werde, besorgt werden, aber für Fleisch. Das reife nach und man könne es mit Öl und Kräutern einlegen.

Profitipp Nummer zwei: "Schön vorbereiten, damit es komfortabel abläuft und keine Gerichte kochen, die man vorher noch nicht gekocht hat." Auch zum Experimentieren animiert Rüssel. "Hat man beispielsweise keinen Koriander, dann nimmt man etwas anderes oder lässt auch mal etwas von den angegebenen Zutaten in Rezepten weg." Gutes Werkzeug sei das A und O: Ein Schälmesser, in der Region auch Kneipchen genannt, einen Ausbeiner, ein schmales Schinkenmesser sowie ein Kochmesser gehöre in jede Küche. Die Gäste hören gespannt zu, staunen, wollen mehr wissen, fragen, riechen und gönnen sich zwischendurch immer mal wieder ein Schlückchen Sekt. Und bald dürfen sie schmecken und genießen, was der Sternekoch auftischt.

Während Rüssel kocht, nehmen die Teams an der apart gedeckten Tafel Platz, Geschmack auf allen Ebenen ist der rote Faden im Landhaus. Das Debüt des Vier-Gänge-Menüs aus conficiertem Saibling, Pfifferlingen, grünem Spargel und Flusskrebssauce ist einfach göttlich. Auch Gang Nummer zwei - Kabeljau, Melonen-Zwiebelsaute und Verveinesauce - und drei - Hunsrücker Rehbockrücken mit Crue de Cacao, Grießknödeln, Sellerie und Sandornjus stehen bei den Gästen hoch im Kurs. Weißes Schokoladenparfait plus Beeren, Salzkaramell und Creme Chantilly streicheln zum Abschluss Seele und Gaumen. "Superlecker!" "Da merkt
man den Unterschied zwischen Profi und Laie", sind Kommentare, die durch den Raum schwirren.

Bevor der erste Kochwettbewerb von Edeka Südwest und dem Trierischen Volksfreund zu Ende geht, steigt der Adrenalinspiegel der Gäste nochmal gewaltig an: Welches Kochduo hat die meisten Punkte ergattert und damit gewonnen? Dies ist die Frage, die nach Beantwortung schreit. Nach jedem Kochabend hatten die eingeladenen Teams die jeweiligen Gastgeber mit Punkten von eins bis zehn bewertet. Noch einmal gibt Claudia Neumann vom Trierischen Volksfreund den Teilnehmern die Gelegenheit, die erfolgte Bewertung um ein, zwei Punkte zu korrigieren. Doch Fehlanzeige, niemand möchte nachbessern. Sieger sind Udo und Richie. Mit 28 von 30 möglichen Punkten hat das Männerteam das perfekteste Menü serviert! Doch alle sind Gewinner. Dies lässt sich aus den persönlichen Bilanzen des Wettbewerbs unschwer erschließen: Norbert und Jenny sagen: "Schade, dass es heute vorbei ist. Wir hatten unwahrscheinliches Glück, dass wir so eine Truppe erwischt haben." Steffen und Hilli freuen sich, dass sie den Mut hatten, mitzumachen. "Rundum tolle Sache", sagt das Ehepaar aus Konz. Mit der Gruppe wollen sie weiterhin in Kontakt bleiben. "Es war uns eine Ehre, dabei sein zu dürfen. Wir würden es immer wieder machen, eine sehr schöne Aktion", loben Franzi und Janine. Das meint auch Udo. Und wer die Kochabende verfolgt hat, dürfte wissen, wie Richie den Wettbewerb abschließend beurteilt hat. Mit seinem meist gebrauchten Vokabular: "Ein Träumchen!"