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Irmenach: Ländliche Idylle und Zusammenhalt

Mitten im grünen Hunsrück und umgeben von Wäldern liegt die Gemeinde Irmenach nicht unweit von Traben-Trarbach. Der Wohnstandort besteht aus den Ortsteilen Irmenach und Beuren und zählt 713 Einwohner. Aber Irmenach hat auch noch Potenzial zu wachsen: Im Neubaugebiet Neuweg/Fehlenacker sind noch idyllisch gelegene Bauplätze frei. „Was Irmenach auszeichnet, ist der Zusammenhalt der Gemeinde“, sagt Martin Kirst, Ortsbürgermeister. Bürger und Vereine engagieren sich, um ein lebendiges Dorf zu gestalten. Ein eigener Musikverein mit starker Jugendausbildung sorgt für Stimmung vor Ort und auch auf Festen im Hunsrück und an der Mosel – und das seit schon fast 100 Jahren: Der Musikverein wurde 1921 gegründet. Stolz ist der Ortsbürgermeister auch über den Turn- und Sportverein Irmenach-Beuren: Aktuell zählt der Verein rund 400 Mitglieder. Der TuS ist weit über die Region hinaus bekannt, vor allem dank der erfolgreichen Handballer der Spielgemeinschaft HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch. Auch der TuS kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken, seit 1913 ist er Bestandteil des örtlichen Vereinslebens. Des Weiteren bereichern ein Kirchenchor, ein Kinderchor und die Freiwillige Feuerwehr Irmenach-Beuren mit ihrer Jugendfeuerwehr das Dorfleben.

Doch nicht nur in Vereinen zeigen die Irmenacher ihr Engagement für die Heimat. „Ein Arbeitskreis zur Dorfentwicklung und Kultur wurde von Bürgern gegründet“, erzählt Kirst, „das zeigt das Engagement aus der Bevölkerung, um Irmenach weiter zu verbessern“. Apropos Kultur: In Irmenach wurde der Hunsrückmaler Friedrich Karl Ströher geboren. Hier rund um den Ort nutzte er die Natur als Inspiration für seine Werke. Nach dem Motto „auf Ströhers Spuren“ soll in Kooperation mit der Stiftung und dem Freundeskreis Friedrich Karl Ströher aus Simmern ein Wanderweg entstehen, der die Stellen verbindet, wo der Künstler gerne malte. Hier sollen Wanderer auch Info-Tafeln finden. „Gerade läuft noch die Planung des Weges, da im Laufe der Zeit solche Aussichtspunkte sich verändert haben“, so Kirst.

Der Geschichte Irmenachs und seiner Bürger gewidmet ist auch das Heimatmusem in der Ortsmitte. In mühevoller Arbeit und schier endloser Recherche hat Dorfchronist Hans Schneiß ein Kleinod geschaffen, das seinesgleichen sucht. In einem ehemaligen kleinen Bauernhaus mit angrenzender Scheune haben er und seine ehrenamtlichen Helfer über vier Stockwerke die Geschichte und das Leben der beiden Dörfer Irmenach und Beuren erhalten und erlebbar gemacht.

Zur Tradition der Gemeinde gehört der Irmenacher Markt – das Aushängeschild des Dorfes. Die Ursprünge des Irmenacher Marktes reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Der Markt findet jedes Jahr am letzten Wochenende im Mai statt, das heißt dieses Jahr vom 26. bis 28. Mai. Auf der Markstraße mit Kreativscheune präsentieren sich Kunsthandwerker, Händler und Hersteller regionaler Produkte, Tanz- und Showgruppen, Musikvereine und Bands. Ein Höhepunkt des Irmenacher Marktes ist der traditionelle Festumzug am Sonntag mit zahlreichen selbst gestalteten Motivwagen und Fußgruppen. Das Motto in diesem Jahr lautet „Liebe ist...“.

Nächster Termin in Irmenach:

Maifest der Freiwilligen Feuerwehr Irmenach-Beuren am Sonntag, 30. April und Montag, 1. Mai.