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bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.: Quarantäneverkürzung: "Sicherstellung der Versorgung darf nicht zum Infektionsrisiko werden"/bpa fordert Sicherstellung notwendiger PCR-Testkapazitäten vor einer Quarantäneverkürzung für Pflegekräfte

bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. : Quarantäneverkürzung: "Sicherstellung der Versorgung darf nicht zum Infektionsrisiko werden"/bpa fordert Sicherstellung notwendiger PCR-Testkapazitäten vor einer Quarantäneverkürzung für Pflegekräfte

Zur jetzt durch die Schleswig-holsteinische Landesregierung beschlossenen Quarantäneverkürzung für Mitarbeitende im pflegerischen Bereich sagt die stellvertretende Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Christa Steinhauer:

"Eine Verkürzung der Quarantänepflicht kann dabei helfen, dass es nicht zu einer noch dünneren Personaldecke in den Pflegeeinrichtungen und bei den ambulanten Diensten kommt. Die Sicherstellung der Versorgung darf aber nicht zu einem unverantwortbaren Infektionsrisiko werden. Deshalb muss eine Verkürzung wissenschaftlich fundiert und mit geeigneten Tests abgesichert sein.

Nur durch negative PCR-Tests vor Tätigkeitsaufnahme kann gewährleistet werden, dass keine Infektionen in eine Einrichtung eingeschleppt werden. Dafür muss die Landesregierung entsprechende Testkapazitäten sicherstellen. Derzeit wird hier von Problemen berichtet.

Zudem müssen weiterhin alle wichtigen Hygienemaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Hierzu zählen insbesondere Abstand und FFP2-Masken, Impfungen und weiteres stringentes und lückenloses Testen."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 600 in Schleswig-Holstein) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 365.000 Arbeitsplätze und circa 27.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 29 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Kay Oldörp, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 0431/66 94 70 60 oder 0174/332 78 60, www.bpa.de

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