Handball: Nach dem überzeugenden Start in die heiße Phase der WM-Vorbereitung holten sich Deutschlands Handballer den verdienten Applaus der begeisterten Fans ab. Mit dem souveränen 35:23 (16:13) gegen Polen bestand die DHB-Auswahl den ersten Härtetest mit Bravour und nahm knapp vier Wochen vor dem Auftakt des Heimturniers Fahrt für die Medaillen-Mission auf.

„Wir haben die Konturen geschärft“, stellte Bundestrainer Christian Prokop zufrieden fest.

Basketball: Dirk Nowitzki steht nach mehr als achtmonatiger Zwangspause vor seinem Comeback für die Dallas Mavericks in der NBA. „Er kommt näher“, sagte Mavs-Coach Rick Carlisle. Einem Bericht von ESPN unter Berufung auf ungenannte Quellen zufolge ist der erste Einsatz Nowitzkis nach einer Knöchel-Operation im April bereits für die Partie bei den Phoenix Suns am Donnerstag (Ortszeit) geplant.

Skispringen: Die beiden ausgefallenen Wettkämpfe in Titisee-Neustadt werden im Februar in Oberstdorf und Willingen nachgeholt. Dafür wird die jeweilige Qualifikation am Freitag durch einen Weltcup ersetzt. Auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf findet nun am 1. Februar ein Teamwettbewerb statt, in Willingen wird am 15. Februar das ausgefallene Einzel aus Titisee nachgeholt.

Sportpolitik: Die von der Deutschen Sporthilfe geförderten 959 Nachwuchs- und Spitzenathleten erhalten noch im Dezember eine einmalige Kaderprämie 2018 von je 3649,63 Euro. Wie die Sporthilfe am Donnerstag mitteilte, werden dafür in Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium die im Bundeshaushalt bereitgestellten 3,5 Millionen Euro für direkte Athletenförderung verwendet.

Snowboard: Ramona Hofmeister ist beim Start in die neue Weltcup-Saison überraschend auf den dritten Platz gefahren. Beim Parallel-Riesenslalom in Carezza setzte sich die Olympia-Medaillengewinnerin am Donnerstag im kleinen Finale gegen Cheyenne Loch durch. Den Sieg holte sich die Italienerin Nadya Ochner, die im Finale schneller war als die Tschechin Ester Ledecka.

Tischtennis: Nationalspieler Patrick Franziska hat beim World-Tour-Finale die Runde der besten acht Spieler verpasst. Der Weltranglisten-14. unterlag im südkoreanischen Incheon dem als „Wunderkind“ bezeichneten Tomokazu Harimoto (15) klar in 1:4-Sätzen. Der Deutsche durfte sich immerhin mit 15 000 Dollar Preisgeld trösten. (dpa)