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Umwelt
Auf Mehrwegprodukte aus Bambus verzichten

Ein Mann legt in einem Supermarkt einen Apfel in ein Mehrweg-Frischenetz.
Ein Mann legt in einem Supermarkt einen Apfel in ein Mehrweg-Frischenetz. FOTO: dpa / Marcel Kusch
Düsseldorf. (dpa) Wollen Verbraucher der Umwelt zuliebe auf Einwegverpackungen aus Plastik verzichten, sind die trendigen Bambus-Alternativen nicht unbedingt die beste Wahl. dpa

Zwar bestehen diese Mehrwegbecher oder Brotzeitboxen aus einem nachwachsenden Rohstoff, aber nur zum Teil, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Daneben werden auch Kunststoffe wie Melaminharze verarbeitet, die gesundheitlich bedenklich sind. Wird das Geschirr stark erhitzt, was durchaus beim Einfüllen von Kaffee in einen Mehrwegbecher vorkommt, lösen sich die Kunststoffe und gehen in die Lebensmittel über.

Auf der Suche nach Alternativen zu Einwegplastik muss man nicht ganz auf Kunststoff verzichten. Es spreche nichts dagegen, bei Frischhalte- und Brotzeitboxen, Mehrwegbechern sowie mehrfach verwendbarem Plastikgeschirr aus Polyethylen oder Polypropylen zurückzugreifen, erläutern die Verbraucherschützer. Gegenstände aus diesen Stoffen tragen eine Kennzeichnung mit PE für das Polyethylen oder PP für das Polypropylen.