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Ausschlussfristen im Arbeitsvertrag beachten

Frankfurt. (dpa) Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, sollte auf Ausschlussfristen achten. Sie regeln, dass Arbeitnehmer bestimmte Ansprüche nur innerhalb einer festgelegten Frist geltend machen können – danach verfallen sie in der Regel.

Darauf macht Hans-Martin Wischnath vom Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) aufmerksam. Solche Ansprüche können etwa entstehen, wenn Tariferhöhungen nicht umgesetzt oder Weihnachtsgeld sowie Überstunden nicht ausbezahlt wurden. Auch der Chef muss seine Ansprüche innerhalb der Frist geltend machen, wenn er etwa Schadenersatz von einem Arbeitnehmer fordert. Ausschlussfristen können auch in Arbeits- und Tarifverträgen vereinbart werden oder in Betriebsvereinbarungen, etwa für Sozialpläne.

(dpa)