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Lage der Liga
Die Bierstadt und ihr großes Lager

Glück und Pech waren am 13. Spieltag gleichermaßen verteilt. Wallenborns Trainer Stephan Zimmer, dessen Elf nach dem elften Saisonsieg weiter als „goldener Hahn“ auf der Turmspitze der Liga thront, bewies mit der Einwechslung seines Sohnes Sebastian eine glückliche Hand – der dankte es mit den beiden Siegtreffern gegen Daleiden.

Auch die Schneifeler aus Auw kämpften beim 2:0 in Geisfeld mit offenem Visier und profitierten mit Schlaks Jan Pidde ebenfalls von einem doppelten Siegschützen.

Weniger Glück, sondern vielmehr enorme Angriffspower und individuelle Klasse muss man dem neuen Tabellenvierten aus Bitburg attestieren, der Niederemmel mit der Höchststrafe von 10:0 nach Hause schickte. Man darf gespannt sein, was die Bierstädter noch auf Lager haben. Weniger Grund zur Freude gab es in Schweich und Geisfeld. Die Mosella konnte das Trauma Ruwertal nicht beenden und erreichte gegen den Rivalen, der ihnen beim Titelendspurt in der Vorsaison in die Meistersuppe spuckte, nur ein 1:1. Auch Geisfeld sucht nach der Form des Vorjahres. Lustige Kellertage gab es in den Niederungen der Liga. Schlusslicht Buchholz erzwang in Ralingen ein Remis, und Kyllburg freute sich beim 1:0 gegen Leiwen über den dritten Saisonsieg. Einen Sprung auf Rang zehn machte der Aufsteiger aus Geichlingen. ⇥Josef Weirich