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Wetzlar
Dolphins: Zwei Niederlagen im Pokal-Top-4

Wetzlar.
Andreas Feichtner

(AF) Eine aus Sicht der Trierer Dolphins sehr starke Saison ist am Sonntag in Wetzlar zu Ende gegangen – wenn auch ohne Erfolgserlebnis. Die klare Niederlage im Spiel um Platz drei im Pokal-Final-Four gegen die Thuringia Bulls war dabei gut zu verschmerzen (44:79). Schon in den Spielen der Rollstuhlbasketball-Bundesliga waren die Dolphins gegen die starken Thüringer ohne jede Chance. Frustrierender war da schon der Samstag: Da waren die Dolphins als Favorit ins Halbfinale gegen Hannover United gegangen, Sie kamen allerdings überhaupt nicht in die Spur, lagen zur Halbzeit schon fast aussichtslos mit 24:40 hinten und verloren am Ende deutlich mit 55:71. Damit wurde für Spielertrainer Dirk Passiwan nichts aus der erhofften zweiten Pokalfinal-Teilnahme seit 1996. Besonders bitter, weil im zweiten Halbfinale die Gastgeber vom RSV Lahn-Dill in einem echten Krimi mit 70:69 nach Verlängerung gegen die Thuringia Bulls gewannen: Lahn-Dill lag den Dolphins in dieser Saison deutlich mehr als die Thüringer. Zwei Mal gewannen die Trierer in den Playoffs und in der Liga in dieser Spielzeit bereits in der August-Bebel-Halle in Wetzlar. Für die Dolphins geht’s damit in die lange Sommerpause – viel Zeit, zu regenerieren. Mit Ausnahme von Mariska Beijer (WM-Teilnahme in Hamburg mit den Niederlanden) und Diana Dadzite (sie startet bei der Leichtathletik-EM) haben die Dolphins-Spieler einen sportlich unstressigen Sommer vor sich. Auch die Kaderplanung ist bereits abgeschlossen. Das Erfolgsteam bleibt zusammen – ein kleines Fragezeichen steht nur noch hinter Diana Dadzite: Die auch als Leichtathletin sehr erfolgreiche Lettin hat noch nicht entschieden, ob sie ein Jahr bei den Dolphins dranhängen wird.