Dolphins Trier siegen in der RBBL

Rollstuhlbasketball : Dolphins bauen Vorsprung auf Hannover aus

Rollstuhlbasketball: 85:76-Sieg beim Tabellenfünften.

(AF) Einen Vergleich hat Dirk Passiwan am Samstag verloren. Mit seinen 41 (!) Punkten war der Trierer Spielertrainer mal nicht der beste Punktesammler der Partie. Da konnte Hannovers Joe Bestwick noch einen draufsetzen (42). Das machte aber gar nichts - denn die Dolphins gewannen beim Tabellennachbarn mit 85:76 (48:41). Es war bereits der dritte Pflichtspielsieg der Doneck Dolphins in dieser Saison gegen die Füchse aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die Trierer hatten zuvor bereits das Hinspiel in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga und das Pokalspiel gewonnen.

Für Passiwan war es das „erwartet schwere physische Spiel“: „Wir hatten schon früh eine hohe Foulbelastung. Aber Diana und ich mussten erst kurz vor Schluss nach dem fünften Foul raus“, sagt der Spielertrainer, der sich auch noch 18 Rebounds schnappte. Als Passiwan und Dadzite in der letzten Minute wegen ihrer fünften Fouls raus mussten, da war die Partie längst entschieden.

Die Basis dafür legten die Trierer in der ersten Halbzeit. Das erste Viertel ging mit 20:16 an die Gäste, zur Halbzeit bauten die Dolphins die Führung auf 48:41 aus. Die Vorentscheidung fiel dann im dritten Abschnitt: „Da haben wir so ziemlich unser bestes Viertel der ganzen Saison gespielt - offensiv wie defensiv, das war toll“, schwärmt Passiwan, der auch dem Gegner ein Kompliment macht: „Das war ein Topspiel von zwei Topteams.“ Die Dolphins gingen mit 15 Punkten Vorsprung ins letzte Viertel - das war für die Füchse nicht mehr aufzuholen. Das dürfte auch für die Tabellensituation bis zum Ende der Hauptrunde gelten. Hannover hat als Tabellenfünfter bei noch fünf ausstehenden Spielen drei Siege weniger als die Trierer auf Platz vier. Für die Playoffs qualifizieren sich seit dieser Saison sogar die besten sechs Teams. Am nächsten Spieltag steht für Trier wieder ein Auswärtsspiel an, „das leichteste der Saison“, wie Passiwan sagt: Dann geht es zum ungeschlagenen Tabellenführer Thuringia Bulls nach Elxleben, der in dieser Saison in seiner ganz eigenen Liga spielt - die Trierer können dort ohne großen Druck antreten. 

Passiwan 41, Dadzite 20, Rossi 8, Beijer 6, Wright 6, Davey 2, Heimbach 2