Eifel-SG sucht nach dem Glück

Eifel-SG sucht nach dem Glück

Tischtennis: Zwei Niederlagen für Daun/Gerolstein. Olewig siegt im Trierer Duell.

Rheinlandliga Damen

TTF Asbacher Land – TTG GR Trier/Zewen II 8:1

TTF Asbacher Land II – TTG GR Trier/Zewen II 8:5

Ohne Punkte sind die Trierer Tischtennis-Damen von ihrem Doppelspieltag aus Asbach zurückgekehrt. Gegen die nominell erste Mannschaft der TTF Asbacher Land konnte lediglich Triers Nummer eins, Evelyn Göbel, einen Punkt zum zwischenzeitlichen 1:6 erspielen. Im restlichen Spielverlauf gelangen der TTG nur acht Satzgewinne. Gegen Asbachs zweite Mannschaft, die sich durch den 8:5-Erfolg an die Tabellenspitze setzen konnte, hielten die Gäste länger mit und gestalteten die Partie offener. Nach zwei Doppelsiegen zu Beginn stellte Göbel mit einem Fünfsatzsieg auf 3:1. Doch sechs teils knappe Siege in Folge brachten die TTF Asbacher Land II mit 7:3 auf die Siegerstraße. Zwar konnten Heinemann in fünf und Göbel in vier Sätzen noch einmal verkürzen, am Ende reichte die Aufholjagd jedoch nicht mehr für einen Punkt.

TTG II (Spiel eins): Schulz/Heinemann, Göbel/Schwickrath, Schulz, Göbel (1), Schwickrath, Heineman

TTG II (Spiel zwei): Schulz/Heinemann (1), Göbel/Schwickrath (1), Schulz, Göbel (2), Schwickrath, Heinemann (1)

Verbandsoberliga Herren

TTG Daun-Gerolstein – SF Nistertal 5:9, Spfr. Höhr-Grenzhausen – TTG Gerolstein-Daun 9:1 Durch zwei Niederlagen gegen Nistertal und den Tabellenführer Höhr-Grenzhausen bleiben die Daun-Gerolsteiner auf dem letzten Platz. Gegen die SF Nistertal hatten sich die Eifeler etwas Zählbares ausgerechnet und gingen zunächst nach den Doppeln auch mit 2:1 in Führung. John Voßkämper und Große Meininghaus stellten dann sogar auf 4:2, doch im Anschluss gelang den Gastgebern nur noch ein weiterer Punkt. Auch gegen den Spitzenreiter konnte die TTG das Spiel offener gestalten als es das Ergebnis von 1:9 am Ende aussagt, doch von den vier Spielen im fünften Satz konnte nur eines gewonnen werden. „Leider fehlt zurzeit das nötige Glück, insbesondere im Entscheidungssatz“, sagte Dirk Petzold nach den beiden verlorenen Spielen.

TTG (Spiel eins): Petzold/Voßkämper (1), Große Meininghaus/Klink, Brill/Lerch (1), Petzold (1), Voßkämper (1), Große Meininghaus (1), Brill, Klink, Lerch

TTG (Spiel zwei): Große Meininghaus/Klink, Petzold/Voßkämper, Brill/Lerch, Voßkämper, Petzold, Brill, Große Meininghaus, Lerch, Klink (1)

TTG GR Trier/Zewen – SF Nistertal 8:8, TTG GR Trier/Zewen- TTC Grün-Weiss Kirn 9:6

Mit einem Sieg und einem Unentschieden sind die Trierer am vergangenen Wochenende aus dem Doppelspieltag gegangen. Gegen die SF Nistertal konnten die Trierer in einer hochspannenden Partie über vier Stunden am Ende einen Punkt gewinnen. Dabei kamen die Gäste besser aus den Doppeln und die Trierer liefen nach einem ausgeglichenen Spielverlauf der Führung von Nistertal bis Mitte des zweiten Durchganges hinterher. Durch zwei Siege im mittleren Paarkreuz von Paulussen und Fusenig gelang es den Trierern dann erstmals, die Führung zu übernehmen. In hochspannenden Einzeln baute Weber durch seinen zweiten Erfolg an diesem Abend die Führung aus, und der Sieg für die TTG ge­riet in greifbare Nähe. Am Ende ging es jedoch in das Entscheidungsdoppel, in dem die Wersterwälder besser eingespielt waren und sich den letzten Punkt zum 8:8 holen konnten. „Unterm Strich ein gerechtes Ergebnis, welches den knappen und engen Spielverlauf genau widerspiegelt“, resümierte Marco Reinsbach. Am Sonntag empfingen die Trierer die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Kirn. Schon nach den Doppeln lagen die Hausherren mit 2:1 in Führung und konnten diese durch Siege von Seiler, Herold, Fusenig und Best auf 6:3 ausbauen. Durch weitere Erfolge von Reinsbach, Fusenig und Best im zweiten Durchgang sicherten sich die Moselaner den Sieg. „Die Punkte sind sehr wichtig für uns auf dem Weg zum Klassenerhalt“, sagt Reinsbach.Trier/Zewen (Spiel eins): Seiler/Reinsbach (1), Paulussen/Best, Fusenig/Weber, Seiler (2), Reinsbach, Paulussen (2), Fusenig (1), Weber (2), Best, Trier/Zewen (Spiel zwei): Seiler/Reinsbach, Paulussen/Fusenig (1), Herold/Best (1), Seiler (1), Reinsbach (1), Paulussen, Herold (1), Fusenig (2), Best (2)

1. Rheinlandliga Herren

TTF Konz – TTC Mülheim-Urmitz/Bhf 9:5 Gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Mülheim-Urmitz rechneten sich die Konzer von Beginn an gute Chancen aus. Die zwischenzeitliche 5:1-Führung der TTF konnten die Gäste jedoch noch einmal auf 5:4 verkürzen und die folgenden Einzelspiele erwiesen sich als hochspannend. Marc Weber kämpfte sich nach aussichtslosem Rückstand in sein Spiel zurück und konnte im fünften Satz gewinnen. Auch Thomas Willes ist es gelungen, sein Spiel nach abgewehrten Matchbällen noch im Entscheidungssatz für sich zu entscheiden, wodurch der neunte Punkt für die Konzer gemacht war. „Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein und stehen jetzt mit 7:7 Punkten im Tabellenmittelfeld“, freute sich Maximilian Reinert.

TTF: Reinert/Schmitt (1), Bruckmann/Willems, Weber/Marxen (1), Reinert (2), Schmitt (1), Bruckmann (1), Weber (1), Willems (1), Marxen (1)

2. Rheinlandliga Herren

SV Trier-Olewig – TTG GR Trier/Zewen II 9:5 Gegen die TTG GR Trier/Zewen II konnten sich die Olewiger am Wochenende mit 9:5 durchsetzen. Bis zum Stand von 4:3 blieben die Trierer im Spiel, danach konnte sich Olewig immer weiter absetzen. Dennoch war das Spiel am Ende enger, als es das Ergebnis aussagt. „Es war das erwartete hart umkämpfte Spiel, in dem wir am Ende einen glücklichen Sieg für uns verbuchen konnten. Ausschlaggebend waren die Vorteile aus den Anfangsdoppeln sowie vor allem die beiden Fünfsatzspiele am unteren Paarkreuz, die wir mit jeweils zwei Punkten Unterschied gewinnen konnten“, erklärte Dieter Bläsius nach dem Sieg über den Lokalrivalen. Auch Markus Mertl von den Trierern sprach am Ende für einen glücklichen Sieg von Olewig. „Sie waren in den entscheidenden Momenten stärker und haben fünf der sieben Fünfsatzspiele gewinnen können. Wenn wir hier etwas bissiger und zielstrebiger gewesen wären, hätten wir das Unentschieden erreichen können.“

Olewig: Mossal/Holzmüller (1), Bläsius/Strohmeyer, Hostert/Lorek (1), Mossal (1), Holzmüller (1), Bläsius (2), Hostert, Strohmeyer (2), Lorek (1)

Trier/Zewen II: Schwickrath/Wenz, Best/Meier (1), Schneider/Mertl, Schwickrath, Best (2), Wenz (1), Meier (1), Mertl, Schneider

TTSG 76 Wittlich – TuS Dichtelbach 9:4

Als Favorit in die Partie gegangen, konnten die Wittlicher gegen den Tabellenvorletzten dieser Rolle gerecht werden und die Punkte in Wittlich behalten. Die Gäste mussten zu dem auf einen ihrer Stammspieler verzichten. Nach den Doppeln lagen die Gastgeber bereits mit 2:1 in Führung und gaben diese bis zum 9:4-Endstand auch nicht mehr her.

Wittlich: Griebler/Peters (1), Hartmann/Kriewitz, Kröger/Ehses (1), Griebler (2), Peters, Hartmann (2), Kröger (2), Kriewitz, Ehses (1)

TTSG 76 Wittlich II – TuS Dichtelbach 8:8

Die TTSG 76 Wittlich II hat ihren ersten Saisonsieg gegen den TuS Dichtelbach knapp verpasst. Nach verlorenem Entscheidungsdoppel reichte es für das Tabellenschlusslicht nur zu einem 8:8-Unentschieden. „Wir hatten Chancen über Chancen, allein am Anfang haben wir zwei Fünfsatzspiele in der Verlängerung jeweils nach Matchball noch verloren. Von daher fühlt sich das Unentschieden wie eine Niederlage an“, bilanzierte Christoph Kutscheid.

Wittlich II: Rau/Schäfer, Kutscheid/Dyrenkov (1), Hallerbach/Schmidt, Kutscheid, Rau (2), Schäfer (1), Dyrenkov (1), Hallerbach (2), Schmidt (1)

TTC 1960 Schwirzheim – TTV 1970 Dreis 9:5

Die Schwirzheimer sind am Wochenende ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben den Kontrahenten aus Dreis mit 9:5 besiegen können. Schon nach den Doppeln lagen die Gastgeber mit 2:1 in Führung und konnten diese in der Folge auf 4:1 ausbauen. Danach schlug die Stunde von Dreis: Die Gäste entschieden vier Spiele für sich und gingen ihrerseits mit 5:4 in Führung. Danach konnte der TTV jedoch keine Partie mehr gewinnen und musste sich am Ende verdient mit 5:9 geschlagen geben.

Schwirzheim: Seliger/Spoo (1), Backes/Meyer (1), Klein/Harings, Seliger (2), Klein (2), Backes (1), Meyer (1), Spoo (1), Harings

Dreis: Gräf/Heinz, Könen/Meyer, Haubrich/Simonis (1), Könen, Gräf, Meyer (1), Haubrich (1), Heinz (1), Simonis (1)